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Bei einem schweren Busunfall in Russland sind mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 60 weitere Menschen wurden bei dem Unglück verletzt, wie russische Behörden mitteilten. Bei 15 Verletzten bestehe Lebensgefahr. Am Unglücksort nördlich der russischen Hauptstadt starben zunächst 14 Menschen, später dann noch mehrere Verletzte in Krankenhäusern, teilte das Zivilschutzministerium mit. Beobachter sprachen von einem der schwersten Verkehrsunfälle seit Jahren in Russland.

Nach ersten Erkenntnissen raste der mit Kies beladene Transporter mit hohem Tempo in den Bus, der bei dem Aufprall zerrissen wurde. Die Bergungsarbeiten wurden erschwert, weil ein Großteil der zwölf Kubikmeter Kies bei dem Unfall in den Bus gerutscht waren.

Der 46 Jahre alte Lkw-Fahrer aus Armenien soll überlebt haben. Medien berichteten, dass er im Krankenhaus von Ermittlern vernommen worden sei.

Am Unfallort Podolsk rund 35 Kilometer südlich vom Zentrum Moskaus waren mehr als 230 Helfer, 30 Krankenwagen und zwei Hubschrauber im Einsatz. Es bildeten sich lange Staus. Viele Autofahrer saßen fest, so dass Helfer die Menschen bei sommerlicher Hitze zusätzlich mit Wasser versorgen mussten.