
Der Lkw hatte den Bahnübergang entgegen erster Annahmen der Polizei zunächst vorwärts überquert, um dann wieder über die Gleise zurückzusetzen und auf einem Firmengelände dahinter zu wenden. In dem Moment, in dem er rückwärts über die Schienen gefahren sei, hätten sich allerdings die Schranken gesenkt, sagte der Polizeisprecher. Eine Schranke blieb zwischen Führerhaus und Auflieger stecken.
Vor nahendem Zug gewarnt
Der Lastwagenfahrer konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Nach dem misslungenen Rückwärtsmanöver war er aus dem Lkw ausgestiegen. Passanten hatten ihn vor dem nahenden Zug gewarnt. Er kam zur Untersuchung in ein Krankenhaus.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurden zudem der Lokführer und mehr als ein Dutzend Fahrgäste im Zug überwiegend leicht verletzt. Niemand sei lebensgefährlich verletzt worden. Die Reisenden hätten den Zug relativ schnell verlassen können, sagte ein Bahnsprecher. Für die Weiterfahrt nutzten sie örtliche Busse.
Abtransport
Der Unfall ereignete sich am Bahnübergang an der Ochtruper Straße. Dort regelt eine Ampel und Halbschranken den Verkehr über die Bahnstrecke.
Die Unfallstelle soll nach Polizeiangaben "noch lange" gesperrt bleiben, auch weil der Zug schwer beschädigt wurde und für seinen Abtransport ein Bergungszug angefordert wurde.



Kommentare von Lesern
für unseren Newsletter an