ARD zitiert aus Bericht der Antidiskriminierungsstelle

© AFPDiskriminierung ist leider Alltag in Deutschland
An Schulen und Universitäten gehört Diskriminierung einer Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zufolge zum Alltag. Nach dem 450-seitigen Ergebnisbericht, aus dem das ARD-Hauptstadtstudio vorab zitierte, fühlt sich jeder vierte Schüler oder Student mit Migrationshintergrund diskriminiert. Sechs Prozent der Befragten mit einer Behinderung gaben an, benachteiligt, ausgegrenzt oder gemobbt worden zu sein. Auch homosexuelle Schüler berichteten von Beleidigungen.
Auch im Verhältnis von Lehrern und Schülern sind Diskriminierungen der Studie zufolge alltäglich. Demnach wirken sich die Erfahrungen auch negativ auf Leistung und Arbeitsmotivation aus. Nicht zuletzt erlebten Eltern behinderter Kinder oder Eltern mit Migrationshintergrund erschwerte Bedingungen etwa bei der Einschulung oder der Aufnahme ihrer Kinder in integrative Einrichtungen. Der Bericht sollte am Dienstag dem Bundestag vorgelegt werden.
Die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle, Christine Lüders, erklärte, Deutschland könne es sich "langfristig nicht leisten", ganze Gruppen von Schülern nicht chancengerecht am Bildungserfolg "teilhaben zu lassen". Sie forderte die Einrichtung unabhängiger Stellen für Schulen und Hochschulen, die Betroffenen rasche Hilfe anbieten.
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Es werden auch diejenigen diskriminiert, die Grüß Gott sagen. Dieser Gruß soll verboten werden, weil das Aussprechen dieses Grußes angeblich beleidigend ist für Andersgläubige. Weit davon entfernt, die Katholische Kirche zu unterstützen, ist der Ursprung dieses Grußes darin liegend: Ich grüße Gott in Dir! Und das ist ein schöner Gedanke und sollte uns bewusst sein und uns helfen, tatsächlich die göttliche Existenz im anderen wahrzunehmen!
Ich warne davor, auf den Antidiskriminierungszug aufzuspringen. Er läuft in dieselbe Richtung wie der Diskriminierungszug, er ist nur die andere Seite der Medaille und damit kommen wir nicht weiter!