Am Times Square in New York trafen Pro- und Contra-Kriegsdemonstranten aufeinander. "USA, Nato - Finger weg von Syrien", skandierten die Gegner.
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Die Debatte über eine mögliche US-Militärintervention in Syrien hat in New York Hunderte Demonstranten auf die Straße getrieben. Am belebten Times Square fanden sich inmitten tausender Touristen sowohl Gegner als auch Anhänger der syrischen Regierung sowie US-Bürger ein, die schlicht gegen jeden weiteren Militäreinsatz der USA im Ausland sind. "USA, NATO - Finger weg von Syrien", riefen die Demonstranten. Viele hielten syrische Flaggen in den Händen.

Der 43-jährige Arzt Khaldon Makhoul, der mit 17 Jahren aus Syrien in die USA kam, hielt ein Schild mit der Aufschrift "Syrien = Irak. Dieselben Lügen" in den Händen. "US-Soldaten werden umsonst sterben", sagte er. Noch lägen keine Beweise für den Einsatz von Chemiewaffen vor. Der pensionierte Lehrer Robert Shainwald sagte, er wolle nicht, dass die USA wieder in einen Krieg gezogen würden. "Genug ist genug."



APA/AFP