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© Mr. Fish
Rund 750 Anhänger des syrischen Machthabers Baschar al-Assad haben am Samstag in Frankfurt für Frieden in Syrien demonstriert. Eine Gegendemonstration fand dagegen kaum Zulauf.


Auf Transparenten forderten die Demonstranten den Verzicht auf den derzeit erwarteten Militärschlag gegen das syrische Regime. "Hände weg von Syrien", stand auf Plakaten. Kritik geübt wurde an US-Präsident Barack Obama, der einen Krieg gegen das Land im Nahen Osten plane. Rund 750 Menschen waren nach Polizeiangaben dem Aufruf des Frankfurter Solidaritätskomitees gefolgt, um am Samstagnachmittag friedlich vom Opernplatz durch die Innenstadt zum Römerberg zu ziehen. Angemeldet waren 2.000 Teilnehmer.

Unter den Demonstranten waren nicht nur Anhänger des Machthabers Baschar al-Assad, sondern auch deutsche Kriegsgegner. Sie alle wollten ein Zeichen in der Diskussion über einen möglichen Giftgaseinsatz in Syrien und einen daraus folgenden internationalen Militärschlag setzen.

"Nur ein souveränes, unabhängiges und von ausländischer Einmischung freies Syrien bietet die Möglichkeit dafür, dass seine Zukunft nach dem Willen des syrischen Volkes gestaltet werden kann", betonte das Frankfurter Solidaritätskomitee vor der Veranstaltung. Ein Sprecher sagte, der Bürgerkrieg in Syrien sei von außen ins Land getragen worden.

Zu einer auf Facebook angekündigten Gegendemonstration auf dem Paulsplatz in Frankfurt kam nach Auskunft der Polizei bis zum Nachmittag so gut wie niemand. In Kassel gingen rund 100 Menschen für Assad auf die Straße.

stlo / frbe