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© ReutersFeuerwehrleute beim Löschen des Brandes in der Psychatrie in Novgorod.
Es war wohl ein rauchender Patient, der einen Großbrand in einer psychiatrischen Klinik in Russland ausgelöst hat. Die Evakuierung gelang nur teilweise: 15 Patienten kamen ums Leben, weitere 30 werden noch vermisst.

In der Klinik in Malaja Wischera im Gebiet Nowgorod starben in der Nacht von Donnerstag auf Freitag vermutlich 15 Patienten. Weitere 30 Menschen werden noch vermisst, wie ein Behördensprecher am Freitag örtlichen Medien mitteilte.

„Möglicherweise hat ein Patient im Bett geraucht und das Feuer damit ausgelöst“, sagte Gebietsgouverneur Sergej Mitin. Der Zeitpunkt des Brandes hätten sich 59 Patienten und ein Pfleger in dem flachen Holzgebäude aufgehalten. Dies sei gegen 2.52 Uhr am Freitag gewesen. Feuerwehr und Rettungskräfte seien innerhalb weniger Minuten mit einem Großaufgebot am Ort gewesen, sagte Mitin. Der Brand hatte sich bis 4.25 Uhr auf eine Fläche von 670 Quadratmeter aufgebreitet und führte zum Einsturz einer Überdeckung.

Flucht in den Wald?

„Das Heim beherbergt Schwerkranke, das hat die Evakuierung des Hauses erschwert“, teilte er mit. 23 Patienten konnten gerettet werden. Weitere Patienten könnten durch die unvergitterten Fenster in einen nahen Wald geflohen sein.

Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften sind eine der häufigsten Ursachen für verheerende Brände in Russland. Im April waren bei einem Feuer in einer Klinik bei Moskau 38 Menschen ums Leben gekommen.