In der erst kürzlich modernisierten Holborn-Raffinerie hat es in der Nacht zu Sonnabend eine Explosion gegeben - Flammen schossen aus der Entschwefelungsanlage. Rund 70 Feuerwehrleute rückten aus. Dabei war der
Großeinsatz am Kohlekraftwerk noch gar nicht beendet.

© dpaDie Feuerwehr löschte das Feuer in der Raffinerie mit Pulver und pumpte Stickstoff in die Leitungen, um weitere Brände zu vermeiden.
Erst am Freitag alarmierte Kraftwerk-Betreiber Vattenfall die Feuerwehr, weil sich Kohle im Speicher offenbar selbst entzündet hatte. Gegen 2.30 Uhr mussten dann weitere 80 Kräfte zum Einsatz ausrücken - nur etwa zwei Kilometer vom Kraftwerk entfernt. Diesmal stand der Turm einer Entschwefelungsanlage für Dieselkraftstoffe in Flammen.
Die Feuerwehr löschte das Feuer mit Pulver und pumpte Stickstoff in die Leitungen, um weitere Brände zu vermeiden. Dann kühlten die Löschkräfte die Anlage von außen mit Wasserwerfern. Laut Feuerwehrsprecher Manfred Stahl bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr für Anwohner.
Beim Einsatz am Kohlekraftwerk waren am Freitag 30 Feuerwehrleute in Bereitschaft und begleiteten das Abtragen der Kohle.
iks
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