Mindestens 51 Menschen sind bei dem Absturz eines Lastwagens an einem Berghang in Peru ums Leben gekommen. Mehrere Familien befanden sich auf dem Lkw, der in der Provinz La Convención, 110 Kilometer nordwestlich von Cusco, in eine 200 Meter tiefe Schlucht stürzte. Es habe keine Überlebenden gegeben, sagte der Bürgermeister der Ortschaft Santa Teresa, wo die Opfer ein Dorffest besucht hatten.

In den schwer befahrbaren Bergstraßen Perus gibt es immer wieder Unfälle mit improvisierten Transportfahrzeugen. Zum einen sind die Fahrzeuge und die Straßen generell in schlechtem Zustand, oft fahren aber auch die Autos zu schnell oder die Fahrer sind übermüdet. Zudem gibt es kaum Verkehrskontrollen.

Versicherungsgesellschaften beziffern die Schäden der Verkehrsunfälle auf jährlich rund 1,1 Milliarden Dollar (800 Millionen Euro).

Quelle: n-tv.de , dpa