Auf dem Weg von Vientiane, der Hauptstadt von Laos, in den Süden des Landes ist ein Flugzeug der Lao Airlines verunglückt. Die Maschine stürzte in den Mekong. Laut Medienberichten sind dabei mindestens 44 Menschen gestorben, darunter sieben Franzosen.

Bei einem Flugzeugunglück in Laos sind nach thailändischen Angaben am Mittwoch 44 Menschen ums Leben gekommen. Wie das thailändische Außenministerium mitteilte, waren 39 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder an Bord der Maschine der Fluggesellschaft Lao Airline. CNN berichtet dagegen von 47 Toten. Die Angaben zu den Passagierzahlen und Todesopfern sind widersprüchlich - die Fluggesellschaft selbst spricht von 44 Passagieren und fünf Crewmitgliedern die sich zum Zeitpunkt des Unglücks an Bord der Maschine befanden.

Wie die Bangkok Post auf ihrer Internet-Seite unter Berufung auf einen Mitarbeiter der Lao Airlines berichtete, stürzte die Maschine am Mittwoch kurz vor dem Anflug auf die Stadt Pakse in den Fluss Mekong. Schlechtes Wetter habe zu dem Unglück geführt, hieß es. Der Flieger sei für einen Inlandsfllug in der laotischen Hauptstadt Vientiane gestartet.

„Der pure Horror“

Ein Anwohner beschreibt der Bangkok Post gegenüber die schrecklichen Szenen die sich dort abspielen. Ein chinesischer Tempel in der Nähe seines Hauses sei zu einem Notfallzentrum umfunktioniert wurde. Leblose Körper lägen dort auf dem Boden verteilt, während nach und nach weitere hineingetragen würden.

Vor seinem Haus herrsche das „reinste Chaos, während Notfallfahrzeuge versuchen mit dem normalen Verkehr auf diesem schlammigen, von Schlaglöchern durchsetzten Straßenabschnitt zurecht zu kommen.“ Hunderte Menschen hielten sich in der Nähe des Tempels auf, darunter einige Schaulustige aber auch viele die dem Anschein nach besorgt um ihre Angehörigen seien. Es sei „der pure Horror“.

Sieben Franzosen unter den Todesopfern

Der Bangkok Post zufolge, sei mittlerweile eine Liste der 44 Passagiere veröffentlicht worden. Neben Passagieren aus Thailand, Australien, Korea, den Vereinigten Staaten, China, Taiwan, Vietnam und Kanada befinden sich auch sieben Franzosen unter den Todesopfern.

re/Reuters, dpa