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Tragischer Zwischenfall auf der "Lautrer Kerwe": Kurz nach der Eröffnung des Volksfestes in Kaiserslautern hat es gestern Abend einen tödlichen Unfall gegeben. Das offizielle Programm rund um den Fassbieranstich wurde abgebrochen.

Nach Auskunft der Stadt ist ein Mitarbeiter einer Achterbahn ums Leben gekommen. Der 30-Jährige sei vermutlich im gesperrten Bereich von einer fahrenden Gondel erfasst und gegen einen Metallpfeiler geschleudert worden, teilte die Polizei heute mit. Kollegen fanden ihn mit schweren Kopfverletzungen neben dem Gleis der Bahn. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Warum sich der Mitarbeiter in dem Bereich aufhielt, ist unklar. Dazu laufen Ermittlungen. Die Achterbahn soll bis zur endgültigen Klärung des Unfallherganges gesperrt bleiben.

Achterbahn zum ersten Mal dabei

Der verunglückte Arbeiter war Angestellter einer Schaustellerfamilie, die die Achterbahn auf der "Lautrer Kerwe" zum ersten Mal aufgestellt hatte. Der Besitzer der Achterbahn habe einen Schock erlitten und sei in der Nacht im Krankenhaus behandelt worden, sagte der Marktmeister der Stadt, Dietmar Keller. Einen Tag nach dem Unglück werde die Kerwe so normal wie möglich weiterlaufen. "Aber es ist klar, dass der Unfall einen Schatten über das ganze Fest wirft", so Keller.

Die "Kerwe" gilt als das größte Volksfest der Westpfalz. Das Jahrmarkt-Spektakel auf dem Kaiserslauterer Messeplatz gibt es immer im Mai und im Oktober.