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So könnte es abgelaufen sein. Anzumerken ist, dass es Soldaten Spaß macht.
Abwehr von Unruhe oder Schikanierung? Israelische Soldaten sollen laut Zeugen palästinensische Kinder gefesselt haben. Vorher sollen Schockgranaten eingesetzt worden sein.

Israelische Soldaten haben im besetzten Westjordanland nach Zeugenangaben vier palästinensische Kinder im Alter von fünf bis neun Jahren festgenommen und sie mehr als eine Stunde lang in Handfesseln festgehalten. Eine israelische Armeesprecherin wollte lediglich bestätigen, dass die Soldaten mehrere Kinder in der Ortschaft Kfar Kaddum festgenommen hätten, weil diese Reifen in Brand gesteckt hätten. Gewöhnlich begännen Unruhen damit, dass brennende Reifen in Richtung der Sicherheitskräfte gerollt würden. Die von palästinensischen Zeugen gemachten Altersangaben kommentierte die Sprecherin nicht.

Der palästinensische Aktivist Murad Aschtawi sagte der Nachrichtenagentur AFP, bei Protesten in Kfar Kaddum gegen die israelischen Besatzer habe es zunächst Zusammenstöße mit Soldaten gegeben. Diese hätten dann Schockgranaten auf die vier Kinder geworfen, was diesen Angst eingejagt habe. Später hätten die Soldaten die fünf, sechs, sieben und neun Jahre alten Jungen festgenommen und ihnen die Hände mit Plastikbändern auf dem Rücken gefesselt.

Laut der Armeesprecherin wurden die Kinder festgenommen, um Chaos zu verhindern. "Als wenig später ein Befehlshaber kam, wurden die Kinder freigelassen", fügte sie hinzu und kündigte eine Untersuchung des Vorfalls an.

afp/dkl