Der Kinderrechtsbeauftragte des russischen Präsidenten Pawel Astachow hat die gesetzlich erlaubten Kinder-Freistilkämpfe in Großbritannien scharf kritisiert.

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Den kleinen Kämpfern drohen schwere Verletzungen, derartige Schaukämpfe seien „reiner Barbarismus“, sagte Astachow, einer der bekanntesten Anwälte in Russland, am Montag zu RIA Novosti.

Laut europäischen Medien treten bei Freistilkämpfen in Großbritannien Minderjährige zwischen fünf und 14 Jahren in Käfigen gegeneinander an. Obwohl britische Menschenrechtler und Ärzte Alarm schlagen, findet die Polizei darin keine Gesetzesverletzungen. Auch die Eltern haben offenbar keine Bedenken.

Diese Wettkämpfe würden Brutalität und Gewalt kultivieren, betonte Astachow. „Eine Gesellschaft, in der es derartige Veranstaltungen gibt, kann sich nicht als gesund und zivilisiert verstehen.“ Wenn so etwas in Russland passiert wäre, würde den Eltern sofort das Sorgerecht entzogen, so der Kinderrechtsbeauftragte.