In Brasilien breiten sich die Proteste gegen die Regierung aus. Nun ist es auch in Sao Paulo zu schweren Ausschreitungen gekommen. Zuvor waren in Rio de Janeiro Straßenschlachten eskaliert, nachdem ein junger Mann erschossen wurde.
Proteste WM Sao Paulo Brasiiien
© dpaIn Sao Paulo wurde am Dienstag gegen die Fußball-WM protestiert.
Rund sechs Wochen vor Beginn der Fußball-WM ist es in Brasilien erneut zu schweren Ausschreitungengekommen. Montagnacht lieferten sich Polizisten in einem Armenviertel von Rio de Janeiro Straßenschlachten mit Demonstranten und mutmaßlichen Drogenhändlern. Mehrere Busse wurden in Brand gesteckt, es kam zu Schießereien. Die Polizei ging mit Tränengas gegen Randalierer vor. Erst vor einer Woche hatte es im berühmten Copacabana-Viertel von Rio gewaltsame Ausschreitungen gegeben (mehr hier).

Am Dienstag kam es auch in Sao Paulo zu Krawallen. Eine Demonstration für die Rechte von Obdachlosen und Arbeitern endete in Gewalt, als einige Protestteilnehmer begannen, in der Nähe von Regierungsgebäuden zu randalieren.

Proteste WM Sao Paulo Brasiiien
© dpaDie Proteste richten sich gegen die Regierung, die das Sport-Großereignis finanziert.