Bei einer Schießerei im Nauwieser Viertel in Saarbrücken ist heute Morgen ein Arzt vor seiner Praxis lebensgefährlich verletzt worden. Der 34 Jahre alte Täter hat sich anschließend selbst in den Kopf geschossen und verstarb. Nach SR-Informationen hat es sich bei dem Schützen um einen Patienten gehandelt.

Die Tat ereignete sich gegen 8.30 Uhr im Nauwieser Viertel in Saarbrücken. Als der 62-jährige Arzt zu seiner Praxis in der Blumenstraße gefahren war und aus dem Auto aussteigen wollte, wurde nach Polizeiangaben auf ihn geschossen. Die Waffe führte ein 34-jähriger Mann aus Heusweiler. Nach dem Anschlag auf den Arzt, schoss sich der Täter in den Kopf und erlag wenig später seinen Verletzungen. Der Allgemeinmediziner und Substitutionsarzt wurde mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen in ein Saarbrücker Krankenhaus eingeliefert.

Bei dem Täter handelt es sich um einen ehemaligen Patienten, der an einem Substitutionsprogramm teilgenommen hat. Die Tatwaffe wurde vermutlich illegal besorgt.

red