
Bei einer Bruchlandung während eines Sturms sind auf der taiwanesischen Insel Penghu Dutzende Menschen ums Leben gekommen. 46 der 58 Insassen seien getötet worden, sagte Taiwans Transportminister Yeh Kuang-shih. Die übrigen zwölf Passagiere würden im Krankenhaus behandelt.
In Berichten hieß es, die verletzten Insassen lägen mit schweren Verbrennungen im Krankenhaus. Die Zahl der Toten könnte noch steigen.
Zeitweise hatten die Behörden schon von 47 Toten gesprochen. Das Flugzeug der Linie Transasia ist in der Provinz Penghu niedergegangen.
Wie Chinas Staatsfernsehen CCTV berichtete, hatte es das Flugzeug der Gesellschaft Transasia bei Sturm und Regen nicht mehr bis zur Landebahn des Flughafens Magong geschafft.
Stattdessen krachte die Maschine nach Angaben lokaler Medien in zwei Gebäude und geriet in Brand. Vier Dorfbewohner wurden dabei ebenfalls verletzt. Auf Bildern sind Feuerwehrleute und Soldaten vor dem Wrack zu sehen.

Deshalb waren Flüge auf Taiwan weitgehend gestrichen worden. Warum das Unglücksflugzeug trotzdem starten durfte, war zunächst unklar.
Das Propellerflugzeug vom Typ Typ ATR 72 kam aus der Hauptstadt Taipeh. An Bord von Flug Flug GE222 waren 54 Passagiere sowie vier Besatzungsmitglieder.
Auf der Inselgruppe Penghu haben sich schon mehrfach schlimme Flugzeugunglücke ereignet. 2002 war eine Boeing 747 der China Airlines über der Meerenge von Taiwan zerborsten, 225 Menschen starben. Vier Jahre zuvor stürzte eine Maschine derselben Fluggesellschaft beim Landeanflug auf den Flughafen von Taipeh ab und riss 203 Menschen in den Tod.



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