Moskau äußert Besorgnis über eine zunehmende Tendenz der Annäherung Finnlands und Schwedens, die offiziell eine Politik der Nichtbeteiligung an Militärbündnissen betreiben, an die Nato, wie das russische Außenministerium am Sonntag auf seiner Webseite berichtet.
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Das Außenamt nimmt damit Stellung zu einer Publikation in der norwegischen Zeitung Aftenposten, laut der die Verteidigungsminister Dänemarks, Norwegens, Finnlands und Schwedens sowie der Außenminister Islands ihre Absicht bekundet haben, die militärische und die bilaterale Zusammenarbeit auszubauen.


Laut dem russischen Außenamt handelt es sich dabei um „das souveräne Recht eines jeden Staates“. Die Behörde merkt zugleich an: „Anders als in vergangenen Jahren ist jetzt die Kooperation im Verteidigungsbereich gegen Russland ausgerichtet, was die positiven Erfahrungen bei dem konstruktiven Zusammenwirken, die in den zurückliegenden Jahrzehnten gesammelt wurden, untergraben könnte. In diesem Kontext ruft auch die zunehmende Tendenz der Annäherung Finnlands und Schwedens, die offiziell eine Politik der Nichtbeteiligung an Militärbündnissen betreiben, an den Militärblock Nato besondere Besorgnis hervor“, so die Mitteilung.