
Der Pilot überlebte das Unglück offenbar. Er sei in einem Krankenhaus und kämpfe um sein Leben, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA am späten Samstagabend. Zunächst war das Schicksal des Piloten stundenlang unklar geblieben. Premierminister David Cameron sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus.
«Angesichts der vielen tausend Menschen, die die Airshow besucht haben, danken wir Gott, dass das Flugzeug keine größere Menschenmenge getroffen hat», sagte der lokale Parlamentsabgeordnete Tim Loughton.
Kampfjet stürzt bei Shoreham Airshow ab: "Gewaltiger Feuerball und schrecklich viel Rauch"
Dem lokalen Radiosender Splash FM zufolge stürzte das Flugzeug nur etwa 400 Meter entfernt von Familien ab, die sich die Flugshow anschauten. Mehrere Krankenwagen und Rettungshubschrauber waren im Einsatz.
«Das Flugzeug kam aus einem Looping, es flog ziemlich tief», sagte ein Anwohner der Nachrichtenagentur PA. «Es schien einfach nicht schnell genug zu sein, um aus dem Looping zu kommen.» Beim Aufprall habe es «einen gewaltigen Feuerball und schrecklich viel Rauch» gegeben. Bereits kurz nach dem Absturz luden Augenzeugen Videos des Unglücks in sozialen Netzwerken hoch.
Die Straße A27 war nach dem Unglück zunächst komplett abgeriegelt, da Experten für Flugzeugabstürze versuchten, Ursache und Hergang des Unglücks zu rekonstruieren.
Kampfjets vom Typ Hawker Hunter gehörten in den 50er und 60er Jahren zu den wichtigsten Flugzeugen der britischen Luftwaffe. Nach Angaben der Airshow sind sie bei Übungen auch heute noch im Einsatz.dpa






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