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© dpa/Pawel KulaKasparow galt lange als treibende Kraft der liberalen Opposition in Russland.
Der Regierungskritiker Garri Kasparow zerlegt in einem Interview die Politik des russischen Präsidenten Wladimir Putin: Der lenke durch seine aggressiven Manöver in der Außenpolitik vom tatsächlichen Zustand seines Landes ab. Aber das ist längst nicht der einzige Vorwurf, den Kasparow erhebt.

Der Ex-Schachweltmeister Garri Kasparow ist heute einer der schärfsten Kritiker der russischen Regierung - und besonders des russischen Präsidenten Wladimir Putin. In einem Interview mit dem Spiegel übt Kasparow vernichtende Kritik an Putin. Russland sei „heute ein Mafiastaat und Putin sein oberster Pate“, so Kasparow zu den Spiegel-Interviewern.

Das Regime sei „wirtschaftlich angeschlagen“, Putin könne seinen Bürgern nichts mehr bieten. Deswegen betreibe er so eine aggressive Außenpolitik, sagt Kasparow: Er tische den Russen „das Märchen vom russischen Stolz und zurückgewonnener Großmachtstärke“ auf. „Putin braucht Kriege, um sich zu legitimieren“, ist Kaparow überzeugt.


Kommentar: "Wirtschaftlich angeschlagen"? Er "könne seinen Bürgern nichts mehr bieten"? Wer's glaubt!
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"Putin riecht Schwäche"

Der Ex-Schachweltmeister ist bekannt für seine offene und oft auch polemische Kritik an Präsident Putin. Das zeigt sich auch im aktuellen Interview mit dem „Spiegel“: An einer Stelle spricht Kasparow vom „animalischen Instinkt aller Diktatoren“, den auch der russische Präsident habe: „Er riecht Schwäche.“

Der Regierungskritiker unterstellt Putin sogar, er profitiere indirekt von dem Absturz einer russischen Passagiermaschine über der Sinai-Halbinsel. Mittlerweile gilt es als wahrscheinlich, dass ein Anschlag die Absturzursache war, möglicherweise initiiert vom Islamischen Staat (IS). Dazu sagt Kasparow, Putin gewinne viel dabei, wenn er den IS beschuldige. Er lenke so davon ab, dass „Russlands Infrastruktur - inklusive seiner Flugzeuge - zerfällt“, so Kasparow.

Und weiter: „Rache für einen Terrorakt passt ihm sehr ins Konzept.“ Putins „Propagandamaschinerie“ werde die Bilder der Opfer nutzen, um bei der Bevölkerung mehr Unterstützung für die russische Militärintervention in Syrien zu erlangen.


Kommentar: Im Moment sieht es jedoch sehr nach dem Gegenteil aus:

Kasparow freut sich schon auf Putins Abgang

Bisher ist von einer Kriegsbegeisterung in Russland wenig zu spüren - für einen Bodentruppeneinsatz im fernen Syrien hätten die meisten Russen wohl wenig Verständnis. Aber kurz nach den ersten Einsätzen der russischen Luftwaffe in Syrien - offiziell gegen Stellungen des IS, in der Realität vor allem gegen Gegner des syrischen Präsidenten Assad - stiegen Putins Zustimmungswerte auf ein neues Rekordhoch. Fast 90 Prozent der Russen zeigten sich zufrieden mit der Arbeit ihres Präsidenten.

Putin-Kritiker Kasparow gehört definitiv nicht zu diesen 90 Prozent. Aber er wurde auch nicht gefragt: Er lebt mittlerweile nicht mehr in Russland, sondern in den USA und Kroatien. Möglicherweise wartet Kasparow auf den Tag X, um nach Russland zurückzukehren. Dem Spiegel sagte er, er freue sich „auf den Tag, an dem meine Heimat erlöst wird - und der derzeitige Triumphator zum Verlierer wird“.


Kommentar: Der psychopathisch unterbelichtete Kasparov liegt falsch: Putin und seine menschlichen Ansichten und Taten sind nicht mehr zu Stoppen! Nicht nur Kasparov flippt jetzt gehörig aus, sondern viele westliche Psychopathen: Es ist ja auch nicht das erste Mal, dass Kasparov gegen Putin und Russland giftet:
  • Wer stoppt Kasparov? "Putin gehört vor ein Kriegstribunal, wir müssen ihn stoppen!"