Der Journalist ist laut der Deutschen Welle am Abend des 27. Dezember in Gaziantep erschossen worden. Diese Informationen bestätigt die Gruppe RBSS (Raqa is Being Slaughtered Silently, zu deutsch: Rakka wird leise abgeschlachtet), mit der er zusammengearbeitet hatte.
„Der Filmemacher Nadschi al-Dscherf, Vater von zwei Kindern, wurde heute in Gaziantep erschossen“, twitterte RBSS am Sonntag.
Our movie director Naji Jerf "father of 2 kids" was assassinated by suppressor gun today in Gaziantep "#Turkey" pic.twitter.com/F3TFZyAwk9— الرقة تذبح بصمت (@Raqqa_SL) 27. Dezember 2015Der 37-Jährige produzierte zuletzt einen Dokumentarfilm über die Gräueltaten der Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat" (IS) in der nordsyrischen Stadt Aleppo, so die Deutsche Welle unter Berufung auf türkische Medien. Der Ermordete war Chefredakteur der syrischen Zeitschrift „Hentah", die laut ihrer Webseite über den Alltag von Syrern berichtet.
Angehörige warfen den „Extremistengruppen“ vor, hinter der Tat zu stecken, meldet dpa.




Kommentar: Unbequeme Menschen haben in diesen Zeiten eine auffällig kurze Lebensspanne.