
Bei der Crowdfunding-Plattform Indiegogo läuft noch etwas mehr als eine Woche eine Sammel-Aktion für den Spezialbecher, der bisher überaus gut ankommt. Statt der zunächst angesetzten 50.000 Dollar als Ziel sind bis dato über 358.000 Dollar eingesammelt worden. Der Becher soll in der Lage sein, das Gehirn auszutricksen.
Dabei setzen die Entwickler auf den Zusammenhang zwischen Geruch und Geschmack. Demnach ist vor allem der Geruch zu 80 Prozent entscheidend für das Geschmackserlebnis. Das Team um Isaac Lavi nutzt die Aromen, die die großen Unternehmen auch für ihre Getränke einsetzen. Die Aromen wurden direkt in den Trinkbecher integriert statt in das Getränk an sich.
Damit ist der Becher aufgrund des Geruchs in der Lage, dem Trinkenden vorzugaukeln, er konsumiere etwa Zitronenlimonade statt Wasser. Sechs verschiedene Geschmacks- bzw. Geruchsrichtungen werden bereits angeboten: Beeren, Orange, Apfel, Zitrone, Pfirsich und Cola. Für Menschen, die nicht ausreichend Wasser trinken, könnte dies eine gute Alternative sein. Und auch der Weg weg von Softdrinks wäre geebnet, denn die Sucht nach Zucker ist bei dem Konsum von Softdrinks nicht zu unterschätzen.



Kommentar: Wie das Geschmackserlebnis zustande kommt, können sie hier ausführlicher lesen:
- Geschmackssinne, Wahrnehmung und Biologie
Ob jedoch künstliche Aromen eine gute Idee sind, darüber lässt sich streiten:- Aromen im Essen
- Gesundheitsschädliche Aromen: Ein Führer durch den Etiketten-Dschungel der Nahrungsmittelindustrie
Verlassen sie sich nicht auf die Wunder der Chemie, nehmen sie ihr Leben selbst in die Hand: