© Sott.net

Teil 2: Der Begleiter der Sonne und der dazugehörige Kometenschwarm


Kapitel 18: Kometen oder Asteroiden?

Wie die Mainstream-Wissenschaft routinemäßig behauptet, und wie in Abbildung 52 abgebildet ist, sind Kometen nur ‘Brocken aus Eis und Gestein’, bzw. ‘dreckige Schneebälle’. Dieser Glaube passt jedoch nicht zu den vorliegenden Daten. Zum Beispiel stürzte Komet Lovejoy im Jahr 2011 in die Atmosphäre der Sonne und kam nach einer Stunde dieser Reise durch die Korona auf der anderen Seite wieder heraus. Die Größe und Helligkeit von Lovejoy schienen sich dabei nicht verringert zu haben.132 Nach diesem Ereignis gab es wieder (ziemlich typische) Kommentare von Beobachtern:
An diesem Morgen beobachte eine ganze Flotte an Weltraum-Instrumenten etwas, was viele Experten zuvor als unmöglich erachteten. Komet Lovejoy flog durch die heiße Atmosphäre der Sonne und tauchte intakt wieder auf. ‘Es ist absolut erstaunlich,’ sagte Karl Battams vom "Naval Research Lab" in Washington DC. ‘Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass der eisige Kern des Kometen groß genug ist, um das Eintauchen in die mehrere Millionen Grad heiße Korona der Sonne fast eine Stunde lang zu überleben, aber Lovejoy existiert noch immer.’133
Wenn aber die Temperatur der Korona der Sonne mehrere Millionen Grad134 beträgt und Komet Lovejoy nicht mehr als ein Eisbrocken ist, den man auf nur wenige hundert Meter im Durchmesser schätzt135, warum ist er dann nicht verdampft?

Ähnlich reagierte der Mainstream als im Jahr 2004 die Stardust Sonde ungefähr 300 km entfernt an Komet Wild 2 vorbei flog und detaillierte Bilder schoss.136 Den Lehrbüchern zufolge hätten die Bilder des Kometen eine Masse an ‘dreckigem Schnee’ zeigen müssen. Hier sind die Aussagen des Stardust Programmdirektors, nachdem die Bilder zurückkamen:
"Wir dachten, dass Komet Wild 2 wie ein dreckiger, schwarzer und lockerer Schneeball sein wird", sagte der Projektleiter Dr. Donald Brownlee von der Universität von Washington, Seattle. "Stattdessen war es verblüffend [für uns], die vielfältigen Landschaften mit Speyern, Gruben und Kratern auf den ersten Bildern von Stardust zu sehen, die durch eine kohäsive Oberfläche getragen werden müssen."137
© Narwhall
Abbildung 52: Die Klassifizierung von Feuerbällen nach der Mainstream-Wissenschaft: Komet, Asteroid, Meteorid, Meteor und Meteorit.
© NASA/SDO
Abbildung 53: Komet Lovejoy taucht am 15. Dezember 2011 aus der Korona der Sonne unversehrt wieder auf.
© JPL/NASA
Abbildung 54: Komet Wild 2 sieht aus wie ein Asteroid. Kein Eis, sondern eine felsige Oberfläche übersäht von Kratern.
© NASA, ESA, D.Jewitt/UCLA
Abbildung 55: ‘Aktiver’ Asteroid P/2013 P5
Kometen scheinen also doch keine dreckigen Schneebälle zu sein. Anhand der oben präsentierten Daten sind sie glühende Felsbrocken. Auf der anderen Seite scheinen auch Asteroiden, nicht die "nicht-glühenden Felsbrocken" zu sein, wie es die Mainstream-Wissenschaft postuliert. Zum Beispiel verblüffte Asteroid P/2013 P5 erst kürzlich die gesamte Wissenschaftsgemeinde, als er plötzlich anfing einen Eine-Millionen-Meilen langen glühenden Schweif zu entwickeln. Um dieses Ereignis zu rationalisieren, behaupteten Mainstream-Wissenschaftler, dass der Asteroid sich schnell um die eigene Achse dreht und dadurch Tonnen von Staub ausstößt. Gleichzeitig gaben sie jedoch endlich zu, dass der Unterschied zwischen ‘Kometen’ und ‘Asteroiden’ vielleicht doch nicht so klar ist.138

Der fundamentale Unterschied zwischen Asteroiden und Kometen ist nicht ihre chemische Zusammensetzung. Das heißt, dass der Haupt-Unterschied zwischen einem ‘eisigen, dreckigen und lockeren Kometen’ und einem ‘felsigen Asteroiden’ etwas anderes ist. Vielmehr wurde von Plasma-Theoretikern schon vor geraumer Zeit vorgeschlagen, dass der Unterschied zwischen ‘Kometen’ und ‘Asteroiden’ ihre elektrische Aktivität ist.

Wenn die elektrische Potentialdifferenz zwischen einem Asteroiden und dem umgebenden Plasma nicht zu hoch ist, befindet sich der Asteroid in einer dunklen Form der Entladung139, bzw. überhaupt keiner Entladung. Wenn die Potentialdifferenz jedoch groß genug ist, beginnt der Asteroid sich in der glühenden Form der Entladung zu entladen.140 An diesem Punkt ist der Asteroid ein Komet. Aus dieser Perspektive ist ein Komet einfach nur ein glühender Asteroid und ein Asteroid ist ein nicht-glühender Komet. Deshalb kann ein und derselbe Himmelskörper mal ein Komet, dann ein Asteroid, dann wieder ein Komet usw. sein, anhängig von Unterschieden in den elektrischen Feldern, denen das Objekt in seiner Umgebung ausgesetzt wird. 141

Beachten Sie jedoch, dass ein Komet sich auch in der dritten Phase der Plasma-Entladung befinden kann, nämlich in der Blitz- oder ‘Lichtbogen Entladung’. Vermutlich ist genau das geschehen, als Komet Shoemaker-Levy sich im Jahr 1994 auf den Jupiter zu bewegte:

© Siding Spring telescope
Abbildung 56: Der ‘Einschlag’ des ‘G’ Fragmentes von Shoemaker-Levy auf Jupiter.
Astronomen hatten erwartet, dass diese Begegnung ein unbedeutendes Ereignis sein wird. "Wir werden nichts beobachten können. Der Kometen-Einschlag wird wahrscheinlich nicht mehr sein als ein Haufen Kieselsteine, die in ein Meer fallen, das 500 Millionen Meilen von der Erde entfernt ist." Dann kam die Begegnung und eine Kehrtwendung. Sky&Telescope berichtete “Als Fragment ‘A’ auf den Riesenplaneten einschlug, produzierte es einen Feuerball, der so unerwartet hell war, dass die astronomische Gemeinschaft der Welt ihr Fundament zu verlieren schien...” Das Hubble Space Telescope (HST) nahm das Aufblitzen von Fragment ‘G’ von Shoemaker-Levy lange vor dessen Einschlag auf, in einer Entfernung von 2.3 Millionen Meilen von Jupiter. Für die elektrischen Theoretiker ist dieses Aufleuchten die zu erwartende elektrische Entladung, während das Fragment Jupiters Plasma-Mantel oder die Magnetosphären-Grenze durchkreuzte.142
Die Mainstream-Kosmologie hat für ein solches Ereignis hingegen keine Erklärung. Die letzten zwei Kategorien in der oben angeführten Klassifizierung143 sind ‘Meteore’ und ‘Meteoriten’. Meteore sind einfach Asteroiden oder Asteroiden-Fragmente, die die Erdatmosphäre erreichen und Meteoriten sind die Bruchstücke von Meteoren, die es schaffen auf die Erdoberfläche einzuschlagen. Also kann ein Asteroid im Laufe seines Lebens ein Komet sein (wenn er sich in einem glühenden Zustand der Entladung befindet), ein Meteor (wenn er in die Erdatmosphäre eintaucht) und schlussendlich ein Meteorit (wenn er auf die Erdoberfläche einschlägt).

Im späten November 2013 versorgte uns Komet ISON mit Echtzeit-Beobachtungen, die in Bezug auf Mainstream-Erwartungen, wie sich Kometen verhalten sollten, eine Reihe von Ungereimtheiten aufzeigten:

1. Erwartete Helligkeit im Vergleich zur beobachteten Helligkeit

Wegen seiner prognostizierten Helligkeit sollte ISON eigentlich der ‘Komet des Jahrhunderts’ werden. Einige populäre Quellen behaupteten sogar, dass er heller werden wird als der Vollmond.144 Jedoch erreichte ISON bei weitem nicht diese Helligkeit. Die Helligkeit des Vollmondes145 beträgt -13 in der Magnituden-Skala. ISON hingegen leuchtete auf seinem Weg zur Sonne in einer Magnitude146 von 19, als er auf Amateur-Teleskopen zum ersten Mal sichtbar wurde und an seinem hellsten Punkt147, am 28. November, in einer Magnitude von -2, als er die Doppelsterne Scorpii im Sternbild Skorpion passierte.148

Vielleicht führte der Glaube an ‘dreckige Schneeball’ Kometen und ein fundamental nicht-elektrisches Universum, zu dieser Überschätzung der Magnituden-Vorhersage.

Das Verständnis über die elektrische Natur von Himmelskörpern und ihrer Interaktionen sagt uns, dass die Helligkeit von Kometen sich proportional zu den elektrischen Feldern verhalten sollte, durch die sie sich bewegen. Geringe Sonnenaktivität schwächt das elektrische Feld der Heliosphäre, was zu einer Reduzierung der elektrischen Potenzialdifferenz zwischen dem Kometen und dem umgebenden Raum führt. Dieser Umstand könnte also erklären warum ISON dunkler war als erwartet.

2. Erwarteter Helligkeitsausbruch im Vergleich zum beobachteten Helligkeitsausbruch

Auf seinem Weg in Richtung Sonne erlebte ISON mehrere unerwartete Ausbrüche, die seine Helligkeit dramatisch erhöhten. Zum Beispiel sprang die Helligkeit von ISON zwischen dem 12. und 13. November von Magnitude 8 auf 4. Das heißt, dass sich die Helligkeit von ISON in nur 72 Stunden um das fast 16-fache erhöhte.149, 150NASA und Co. haben diese Helligkeitsausbrüche nicht vorausgesehen und hatten es im Nachhinein sehr schwer Erklärungen dafür zu finden, was dazu führte, dass sie so sonderbare Faktoren wie Wasser-Produktion151, Ausstoßungen von Gas und Dampf152, und Rotation153 ins Feld führten.

Wenn wir jedoch die elektrischen Interaktionen von Himmelskörpern miteinbeziehen, ergeben die Helligkeitsausbrüche von ISON Sinn, da sich nur wenige Tage vor diesem Ereignis zwei Sonneneruptionen (also chromosphärische Eruptionen) erreigneten: Eine X1.1 Eruption am 8. November und eine X1.1 Eruption am 10 November.154

Sonneneruptionen sind massive Entladungen von Sonnenpartikeln, die eine positive Gesamtladung aufweisen. Als diese mächtigen Sonnenwinde ISON ein paar Tage nach ihrem Ausstoß erreichten, setzten sie diesem negativ geladenen Körper (da ISON aus den negativ geladenen Grenzen des Sonnensystems gekommen ist) einer positiv geladenen Umgebung aus.

© Juanjo Gonzalez
Abbildung 57: Bilder von Komet ISON zeigten eine plötzliche Erhöhung der Helligkeit: 12. November im Vergleich zum 14. November
Dieser elektrische Unterschied führte zu:

a.) Einer massiven Entladung zwischen dem Komet und seiner Umgebung und dadurch zu einem stärkeren Glühen des Kometen

b.) Einem Anstieg des elektrischen Potentials des Kometen mit dem Resultat, dass sich sein elektrisches Potential näher an das elektrische Potential seiner Umgebung anpasste. Das ist einer der zwei Gründe, der das Überleben von ISON durch die Korona der Sonne erklärt (siehe Ungereimtheit Nummer 3 unten).

Der oben abgebildete Orbit von ISON war mit seiner extrem elliptischen Laufbahn ähnlich dem der meisten Kometen.155 Üblicherweise liegt die Apoapsis von Kometen hinter der Region von Jupiter, während die Periapsis bzw. das Perihel 155/1 weniger als eine Astronomische Einheit (Entfernung zwischen Sonne und Erde) betragen kann.156 Die Apoapsis von ISON ist unbekannt. Der Grund dafür ist, dass ISON zum ersten Mal im Jahr 2013 entdeckt wurde und man deshalb seine Umlaufzeit (wenn es eine geben sollte) nicht berechnen kann. Jedoch spricht seine extrem elliptische Laufbahn für eine weit entfernte Apoapsis, in der Nähe von (oder hinter) der Heliopause (die äußere Schicht der DS, die in Kapitel 7 erklärt wurde).

Wegen dem extrem exzentrischen Orbit der meisten Kometen verläuft die Umlaufbahn der meisten dieser Kometen auch fast senkrecht zum elektrischen Feld der Sonne. Folglich verändert sich das elektrische Potential, dem die Kometen auf ihrem Weg durch das Sonnensystem begegnen, rapide.157 Durch den Anstieg der elektrischen Potentialdifferenz zwischen dem Kometen und seiner Umgebung wird der Komet erhöhtem elektrischem Stress ausgesetzt. Wie in Abbildung 59 dargestellt, löst dieses Ungleichgewicht im elektrischen Potential massive Entladungen der Sonne und Kometen-Ausbrüche aus.

Im Vergleich dazu folgen die nicht-elektrischen Kometen, die wir inzwischen als ‘Asteroiden’ kennen gelernt haben, üblicherweise einer eher runden Umlaufbahn, dementsprechend charakterisiert durch geringere Variationen des elektrischen Potentials auf ihrem Weg (da sie auf ihrer gesamten Umlaufbahn immer ungefähr die selbe Distanz zur Sonne aufrechterhalten). Das könnte erklären, warum sich Asteroiden üblicherweise nicht in der glühenden Form der Entladung befinden, wie es bei Asteroiden in der zirkumstellaren Scheibe der Fall ist, oder bei Asteroiden, die sich in einem rundlichen Orbit um die Sonne befinden und Asteroiden die sich im Gürtel zwischen Mars und Jupiter befinden.158
© Unknown
Abbildung 58: Der exzentrische Orbit von Komet ISON
© SOHO/NASA
Abbildung 59: Der glühende Komet ISON nähert sich der Sonne während einer massiven elektrischen Entladung in Form eines ‘koronalen Massenauswurfs’ (CME)
© SOHO, NASA
Abbildung 60: ISON überlebt die Nahbegegnung mit der Sonne und erscheint nach einer kurzen Periode der "Unsichtbarkeit" wieder
3. Vorhergesagte Ereignisse während des Periphels im Vergleich zu beobachteten Ereignissen

Die Periapsis (Periphel) gilt üblicherweise als die gefährlichste Zeit für Kometen. Insbesondere traf das auf Komet ISON zu, da er mutmaßlich nur ein ‘dreckiger Schneeball’ mit dem Durchmesser einer Meile war, der weniger als 1 Million Kilometer vom Sonnenzentrum vorbeihuschte, in der eine Temperatur von ca. 2,700° Celsius herrscht159. Eisen schmilzt bei weniger als der Hälfte dieser Temperatur.160

Diesmal war die Mainstream Wissenschaft jedoch vorsichtiger, wahrscheinlich wegen der ‘Mission Impossible’, die zuvor Komet Lovejoy durchmachte, als er die Millon°C heiße Korona der Sonne ohne viel Schaden davonzutragen durchflog: Während sich ISON seinem Sonnen-Rendezvous annäherte, fragten sie sich, ob ISON diese Nahbegegnung vielleicht überleben könnte.161

Als sich ISON dem Nahbereich der Sonne näherte, verschwand er für mehrere Minuten für die Beobachter, woraufhin Kommentatoren schnell seinen Tod verkündeten.162 Für diese Kommentatoren wäre dieser Tod in der Tat eine Erleichterung gewesen, denn es wäre eine Bestätigung ihrer dubiosen Theorie des ‘dreckigen Schneeballs’ gewesen.

Aber das Erntedankfest im Jahr 2013 hatte eine Überraschung auf Lager: Nach einer Periode unerträglicher Spannung tauchte ISON wieder auf der anderen Seite der Sonne auf, siehe Abbildung 60.

Die Nahbegegnung von ISON offenbarte zwei interessante Fakten:

a.) ISON wurde dunkler als er sich der Sonne näherte;163
b.) ISON hat sich nicht aufgelöst.

Diese zwei Beobachtungen widersprechen dem Modell des 'dreckigen Schneeballs'. Wenn ein ‘eisiger Komet’ sich der Sonne nähert, sollte er eigentlich heller werden (mehr Verdampfung, mehr Gas-Ausstoß) und schlussendlich wegschmelzen. Nichts dergleichen ist passiert. Jedoch ist in der Tat genau das Gegenteil passiert, was aus dem Blickwinkel des elektrischen Universums Sinn ergibt.

Während der Nahbegegnug mit der Sonne ist ein Komet einem ziemlich konstanten elektrischen Feld ausgesetzt. In Abbildung 61 ist zu sehen, dass ISON während seines Anfluges durch verschiedene elektrische Feldlinien geflogen ist (dargestellt durch die konzentrischen Kreise +1,+2...). Wie zuvor beschrieben, hat diese elektrische Potentialdifferenz zwischen dem Kometen und seiner Umgebung Sonneneruptionen, intensive Helligkeitsausbrüche des Kometen und den Anstieg von ISON's elektrischem Potential ausgelöst.

© Sott.net
Abbildung 61: ISON's Vorbeiflug: Elektrische Felder und die Helligkeits-Intensität des Kometen
Zum Zeitpunkt, an dem ISON in den Nahbereich der Sonne eingedrungen war (gekennzeichnet durch den gelben konzentrischen Kreis: Die +4 Region in der Abbildung), war sein Potential wahrscheinlich schon ziemlich positiv. Zusätzlich betrat ISON in diesem Moment auch eine Region mit einem ziemlich konstanten elektrischen Potential.

Anders als bei ISON's Durchqueren der elektrischen Feldlinien164 +1, +2 und +3, die er fast senkrecht durchquerte, war seine Flugbahn zum Zeitpunkt, als er die +4 Feldlinie erreichte, fast parallel zu dieser Feldlinie: Folglich war das umgebende elektrische Potential an diesem Zeitpunkt fast konstant.

Als Resultat war ISON weniger elektrischem Stress ausgesetzt und hatte somit sozusagen eine ‘Verschnaufpause’. Der resultierende geringere elektrische Unterschied zwischen dem Kometen und seiner Umgebung führte dadurch zu weniger heftigen Entladungen, weniger Glühen und verringerte ebenfalls die Wahrscheinlichkeit des Auseinanderbrechens des Kometen.

Der Astrophysiker Karl Battams vom U.S "Naval Research Laboratory", der für das "Sonnenstreifer-Komet Projekt" mit den SOHO und STEREO Raumsonden der NASA arbeitet, hatte den Tod von ISON verkündet,165 in dem er folgendes sagte:
"ISON ist einfach nur sonderbar. Er hat sich phasenweise unvorhersehbar verhalten. Als er sich seltsam verhalten hat, zerbrachen wir uns für eine Zeit lang unsere Köpfe, um herauszufinden was da geschieht und dachten, dass wir es wissen... und dann fliegt er weiter und macht etwas anderes."166
Wenn Beobachtungen immer wieder Daten aufzeigen, die das Gegenteil von dem offenbaren, was das konventionelle Modell vorhersagt, sollte man meinen, dass es nur einen logischen Schluss gibt: Das Modell ist fehlerhaft. Natürlich könnte es auch sein, dass hier die "wissenschaftliche" Agenda nicht das Suchen nach der Wahrheit ist, sondern ganz im Gegenteil, das Aufrechterhalten eines Dogmas. Denn dann ist es vollkommen verständlich, dem beobachteten Phänomen die Schuld zuzuschieben (anstatt der offiziellen Erklärung), indem man es als ‘sonderbar’, ‘seltsam’, und ‘unvorhersehbar’ beschreibt.

Schlussendlich ist ISON nicht wie erwartet ‘weg geschmolzen’. Die Nahbegegnung von ISON führte später nur zu einem Zerbrechen (was verständlich ist, wenn Gesteinsmaterial sehr hohen Temperaturen ausgesetzt wird) und im Januar 2014 zu einer letzten Show auf unserem Planeten in Form von mehreren Feuerbällen, die von mehreren Beobachtern gesichtet wurden.167

Fußnoten:

132Wenn Sie den folgenden Link zur offiziellen NASA Seite eingeben, sehen Sie, wie Komet Lovejoy erst in die Atmosphäre der Sonne eintaucht und eine Stunde später auf der anderen Seite wieder erscheint: www.nasa.gov/mission_pages/sunearth/news/cometlovejoy.html
133‘Comet Lovejoy Plunges into the Sun and Survives’, 16. Dezember, 2011, NASA. Siehe: science.nasa.gov/sciencenews/science-at-nasa/2011/16dec_cometlovejoy/
134Die Korona ist die Plasma-Atmosphäre, die die Sonne umgibt. Die Temperatur in der Korona wird auf eine bis fünf Millionen Grad Celsius geschätzt. Siehe North, G., Astronomy in Depth, S. 125
135‘Comet Lovejoy Plunges into the Sun and Survives’, 16. Dezember, 2011, NASA. Siehe: www.nasa.gov/mission_-pages/sunearth/news/comet-lovejoy.html
136‘Comet 81P/Wild2 and the Stardust Mission’, Dept. of Physics and Astronomy, Universität von Leicester. Siehe: le.ac.uk/departments/physics/research/src/res/planetary-science/comet-wild2-and-the-stradust-mission
137‘NASA Spacecraft Reveals Surprising Anatomy of a Comet’, JPL News, NASA. Siehe: www.jpl.nasa.gov/news/news.php?release=2004-154
138‘NASA’s Hubble Sees Asteroid Spouting Six Comet-Like Tails’, NASA. 7. November, 2013. Siehe: nasa.gov/press/2013/november/nasas-hubble-sees-asteroid-spouting-six-comet-like-tails/#.Uq9i4bTDviF
139Siehe Kapitel 5: ‘Entladungsarten’.
140Eine intensive Zirkulation von Ionen und Elektronen findet zwischen dem Asteroid und seiner Umgebung statt. Die Energie, die durch diesen intensiven Transfer entsteht, ‘erregt’ Elektronen, die dann Photonen produzieren; deswegen glüht der Asteroid. Siehe: Meichsner, J. Nonthermal Plasma Chemistry and Physics, S.117
141Thornhill, W. & Talbott, D., The Electric Universe, S. 95-99
142‘Deep Impact and Shoemaker-Levy 9’, 18. Juli , 2005, Thunderbolts.info. Siehe: www.thunderbolts.info/tpod/2005/arch05/050 718deepimpact.htm
143Siehe Abbildung 52 am Anfang dieses Kapitels.
144Grego, P., ‘New comet might blaze brighter than the full Moon’. Astronomy Now, 25 September, 2012. Siehe: astronomynow.com/news/n1209/25comet/
145Umso höher die Magnituden-Nummer ist, umso geringer ist die Helligkeit. Die Helligkeit der Sonne beträgt üblicherweise -27 und der Mond -13. Der hellste Komet der modernden Geschichte hatte eine Helligkeit von -10 und trug den Namen Ikeya-Seki (1965). Die Venus hat eine Helligkeit von -5. Himmelkörper mit einer Magnitude von bis zu 6.5 sind für das bloße Auge sichtbar.
146Bakich, M., ‘Comet ISON will light up the sky’. Astronomy Magazine, 25. September, 2012. Siehe: www.astronomy.com/news/2012/09/new-comet-will-light-up-the-sky
147Battams, K., ‘Very quick update’, NASA Comet ISON Observing Campaign, 27. November, 2013. Siehe: www.isoncampaign.org/karl/quick-update
148Sterne, die im Sternbild Skorpion zu finden sind.
149Die Magnitudenskala is logarithmisch. Zum Beispiel bedeutet ein Anstieg der Magnitude von -9 auf -6 (+3), dass sich die Helligkeit verdoppelt.
150‘Comet ISON Visible To Naked Eye After Outburst Of Activity, Observers Say’, Huffington Post. 15 November 2013. Siehe: www.huffingtonpost.com/2013/11/15/comet-ISON-visible-naked-eye_n_4280 731.html
151Ferrin, I., ‘Comet ISON is in Outburst’, The Comets Page of Ignacio Ferrin. Siehe: astronomia.udea.edu.co/cometspage/OUTBURST.html
152Gary, Bruce L., ‘Comet ISON Observations by Three Non-Professional Observers’, Bruce Gary persönliche Webseite. Siehe: brucegary.net/ISON/
153‘Will Comet ISON Survive Its Brush with the Sun?’, Space Ref., 9. Oktober 2013. Siehe: spaceref.com/news/viewpr.html?pid=41 750
154‘My Solar Alerts’. Siehe: mysolaralerts.blogspot.fr/p/solar-flare-list.html
155‘Eccentricity of an Orbit’, Windows to the Universe. Siehe: windows2universe.org/physical_science/physics/mechanics/orbit/eccentricity.html
155/1 Apoapsis ist der Scheitel in der Umlaufbahn eines Himmelskörpers, mit der größten Entfernung zum Zentralkörper. Periapsis bzw. das Periphel ist der Scheitel in der Umlaufbahn eines Himmelskörpers, mit der geringsten Entfernung zum Zentralkörper.
156 Bei ISON betrug die Periapsis in etwa 1 Million Meilen vom Zentrum der Sonne, also 0.012 AE. ‘MPEC2013-W16: COMET C/2012 S1 (ISON)’, International Astronomical Union - Minor Planet Center, 26. November 2013. Siehe: www.minorplanetcenter.net/mpec/K13/K13W16.html
157Thornhill, W. & Talbott, D., The Electric Universe, S. 90-95
158Auch bekannt als der ‘Haupt-Asteroidengürtel’. Seine totale Masse soll ungefähr 4% der Mondmasse entsprechen. Krasinsky, G. A.; Pitjeva,E. V.; Vasilyev, M. V.; Yagudina, E. I., (July 2002). ‘Hidden Mass in the Asteroid Belt’. Icarus 158 (1): 98 - 105.
159‘Can You Spot Comet ISON at Perihelion?’ Sky and Telescope. 22. November 2013. Siehe: www.skyandtelescope.com/observing/highlights/Spot-Comet-ISON-at-Perihelion-233011 581.html
160Das sind 4,900 Grad Fahrenheit. Eisen schmilzt im Vergleich dazu bei 1,200° Celsius, also 2,100° Fahrenheit. Siehe: www.engineeringtoolbox.com/melting-temperature-metals-d_860.html
161‘Comet Ison’s sun flyby survival odds weighed by NASA’, CBC News, 27. November 2013. Siehe: www.cbc.ca/news/technology/comet-ISON-s-sun-flyby-survival-odds-weighed-by-nasa-1.2442 205
162‘Is Comet ISON Dead? Astronomers Say It’s Likely After Icarus Sun-Grazing Stunt’, Universe Today, 28. November 2013. Siehe: universetoday.com/106 813/is-comet-ISON-dead-astronomers-say-its-likely-after-icarus-sun-grazingstunt/
163Pesnell, Dean ‘You would expect it to get brighter and brighter but unfortunately it got dimmer and dimmer as it got close to the sun’, The Globe And Mail. Siehe: theglobeandmail.com/news/world/comet-ISON-pulls-a-disappearingact-after-close-approach-to-the-sun/article15654 037/
164Eine elektrische Feldlinie definiert eine Region, in der das elektrische Potential das Gleiche ist. Es ist vergleichbar mit den geographischen Längen- und Breitengraden, an dem jeder Punkt auf der Linie auf der selben Höhe oder Breite ist.
165‘Is Comet ISON Dead? Astronomers Say It’s Likely After Icarus Sun-Grazing Stunt’, Universe Today, 28. November 2013. Siehe: universetoday.com/106 813/is-comet-ISON-dead-astronomers-say-its-likely-after-icarus-sun-grazingstunt/#ixzz2m2YUyNIU
166ebd.
167Lunsford, R.; ‘Meteor activity from Comet ISON’, American Meteor Society. Siehe: www.amsmeteors.org/2014/01/meteor-activity-from-comet-ison/