Über Neuseeland wurden zu Neujahr leuchtende Meteore gesichtet. Soweit nicht außergewöhnlich, doch Astronomen sind beunruhigt - sie wussten nicht davon. Schließlich weiß die Nasa genau über sämtliche beobachtbare Himmelsobjekte Bescheid.
Kommentar: Die NASA hat die Weisheit schon lange nicht mehr mit Löffeln gegessen - im Gegenteil, sie unterdrückt sogar Erkenntnisse:
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Ein Meteor-Schauer ist eigentlich ein schönes Ereignis - allerdings sind Astronomen derzeit eher beunruhigt. Zu Neujahr waren am Himmel über Neuseeland leuchtende Meteore zu sehen. Das Problem dabei: Niemand weiß, woher sie kamen. Das ist ungewöhnlich, weil etwa die Weltraumbehörde Nasa in der Regel über beobachtbare Himmelsobjekte genau Bescheid weiß.
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Die Meteore wurden entsprechend des Sternbilds, aus dem sie erschienen, auf den Namen „Volantiden“ getauft. Das Kameranetzwerk, das die Volantiden aufzeichnete, wurde für den Zwecke geschaffen, möglicherweise gefährliche Himmelsobjekte aufzuspüren. Genau das ist die Angst der Forscher: Sie wissen nicht, auf welcher Umlaufbahn sich der Mutter-Komet bewegt, der die kleineren Meteore in Richtung Erde schickte. Und das bedeutet: Beim nächsten Umlauf könnten sich die Volantiden auf Kollisionskurs mit der Erde befinden.
Astronom Peter Jenniskens wertet die Beobachtungen allerdings eher als gutes Zeichen. Er sagte laut der Kometenbeobachtungsstelle SETI: „In gewisser Weise haben die Aufnahmen böse Geister verscheucht. Jetzt haben wir eine frühe Warnung, dass wir in diesem Orbit nach einem potentiell gefährlichen Kometen Ausschau halten sollten.“ Forscher gehen aber davon aus, dass derzeit keine unmittelbare Gefahr für die Erde besteht.
FOCUS Online/Wochit




Kommentar: Die Forschung versucht erneut zu beruhigen. Es wird oft vermutet, dass Meteoriten alle paar Millionen Jahre auf die Erde einschlagen und dass es sich dabei um seltene Einzelfälle handelt. Victor Clube und Paul Napier (aus ihrem Buch: The Cosmic Winter) untersuchten die Geschichte auf Meteoriten. Dabei sind sie auf relativ kurze Zyklen gestoßen, als Gesteinsbrocken auf die Erde einschlugen (ca. alle 3600 Jahre) und es sich oftmals um Schwärme handelt und kleine Himmelskörper. Die Autoren wiesen darauf hin, dass es nahezu unmöglich ist alle Gesteinsbrocken im All ausfindig zu machen, da sie sehr oft kein Licht reflektieren und mehr oder weniger einfach "schwarze Klumpen" sind.