
Ein Arbeiter sagte der Nachrichtenagentur AFP, Soldaten seien entsandt worden, um die ohnehin streng gesicherte Anlage gegen ein mögliches Eindringen von Dschihadisten zu schützen. Zu der Attacke bekannte sich zunächst niemand.
Es war der schwerste Angriff auf ein Gasfeld in Algerien seit einer Geiselnahme in Amenas Jahr 2013. Islamisten hatten damals die Anlage gestürmt, die ebenfalls von Sonatrach, Statoil und BP betrieben wurde. 38 Geiseln wurden während der viertägigen Belagerung getötet.
Algerien ist einer der größten Erdgasproduzenten der Welt, meldet Bloomberg. Aus Angst vor Anschlägen hat die Regierung laut Medienberichten zehntausende Soldaten an den Grenzen zu Tunesien und Libyen stationiert. Dadurch soll verhindert werden, dass Kämpfer der Terror-Miliz ISIS aus den Nachbarländern nach Algerien kommen. „Algerien muss sich sowohl mit der Gefahr durch den IS entlang der Grenze zu Libyen als auch der Gefahr durch Al-Kaida im islamischen Maghreb auseinandersetzen“, zitiert Bloomberg Richard Mallinson, eine Analyst von Energy Aspects Ltd.



Kommentar: Wer hätte Interesse daran, einen neuen Schauplatz aufzumachen? Algerien lockt mit seinen großen Erdgasvorkommen schon lange die üblichen Verdächtigen und es wäre kaum verwunderlich, wenn man den IS dazu nutzen würde, auch an diese Rohstoffe heran zu kommen.