Die ungarische Zentralbank fürchtet offenbar das Schlimmste und kauft Waffen sowie 200.000 Schuss Munition. Die Bank begründet dies mit „einer wach­ senden Gefahr von Terroranschlägen“ und dem Flüchtlingsandrang.
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© Jonathan Ernst / Reuters
Überraschendes tut sich in den Gewölben der Ungarischen Zentralbank. Gemäss an die Presse gelangten Details hat die Bankleitung - mit dem Segen der Regierung - Handfeuerwaffen in dreistelliger Zahl und Munition in riesigen Mengen auf dem Weltmarkt eingekauft.

Die Bank begründet dies mit „einer wach­ senden Gefahr von Terroranschlägen“ und dem Flüchtlingsandrang. Undiplomatisch fügt ein westlicher Beobachter in Prag bei: „Die Gefahr, dass die Bank durch Terroristen oder Flüchtlinge gestürmt werden könnte, wird hier als real bezeichnet.“


Zentralbankchef György Matolcsy in einer schriftlichen Antwort an das Parlament: „Die internationalen (!) Sicherheitsrisiken sind enorm gestiegen.“ Darum wird der Aufbau einer eigenen Sicherheits­- und Sicherungsgruppe geplant, die permanent zur Verfügung steht und nicht erst auf Abruf (und dann sicherlich zu spät) eingesetzt werden kann.