In Salzburg sind durch einen Blitz gleich 18 Kühe gestorben. Sie hatten während eines Unwetters Schutz unter einem Baum gesucht. Nur ein Tier hatte Glück im Unglück. Was passiert nun mit den toten Tieren?
tote kühe
Ein Unwetter am vergangenen Wochenende bedeutete für 18 Kühe in der Nähe von Salzburg den Tod. Die Tiere hatten sich unter einen Baum gestellt und so Schutz vor dem Gewitter gesucht. Doch das war ein fataler Fehler, den sie mit ihrem Leben bezahlten.

Blitz tötet 18 Kühe auf Alm

Wie der Kuh-Hirte Georg Buchegger gegenüber der Bild-Zeitung berichtet, wurden 18 Kühe und Kälber vom Blitz erschlagen. Auf der Postalm sind die Rindviecher den ganzen Sommer über. Erst im Herbst werden sie wieder zu ihren Höfen getrieben. In den 18 Jahren auf der Alm habe er laut Bild erst zwei Kälber durch einen Blitz verloren. Dieses Mal ist jedoch der blanke Horror. "Ich habe die toten Tiere drei- oder viermal gezählt, weil ich es nicht glauben konnte", sagt der 52-Jährige weiter.

Als der Blitz in die Fichte einschlug, ist die elektrische Spannung auf die Tiere übergesprungen. Die Folge: Sofortiger Herzstillstand. Bei bis zu 100 Millionen Volt hatten die Tiere keine Chance. Bis auf eine Kuh. Das Rind namens "Glück" überlebte wie durch ein Wunder.

Nun müssen die toten Tiere abtransportiert werden. Zum Verzehr sind sie jedoch nicht mehr geeignet. "Aus ihnen wird Hundefutter oder sonst irgendwas", meint Buchegger weiter. Glücklicherweise sind die Bauern gegen den Kuh-Blitz versichert. "Die zwölf Kühe waren trächtig. Für sie gibt es rund 1.200 Euro, für Kälber rund 700 Euro", sagt der Kuh-Hirte gegenüber der Zeitung.

bua/gea/news.de