Im Juli wurden an der Grenze zu Österreich 50 Prozent der 2.600 verzeichneten Flüchtlinge die Einreise nach Deutschland verweigert, berichtet Die Welt unter Berufung auf das Bundesinnenministerium. Grund dafür seien nicht erfüllte Einreisevoraussetzungen. Inzwischen versuchen immer mehr Migranten über die Schweiz in die Bundesrepublik einzureisen.
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Im Juli wurden in Deutschland an der Grenze zur Schweiz 750 Flüchtlinge registriert, im Monat zuvor waren es 550. Dieser Anstieg ist auf die seit kurzem intensiveren Kontrollen an Österreichs Grenzen zurückzuführen.

Die Zahl der minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlinge ist indessen gesunken. Während die Bundespolizei im ersten Quartal des Jahres mehr als 3,5 Tausend Zuwanderer dieser Art verzeichnete, waren es im Juli 2016 etwa 100.

Zuvor kritisierte Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer Angela Merkels Flüchtlingspolitik.