
Es geht dabei um den "Chimki Business Park" an der nordwestlichen Stadtgrenze Moskaus. Die Ermittler untersuchen, ob Ikea seine 16 Hektar Land zur Errichtung des Gebäudes unrechtmäßig erhalten hat.
Die ersten Untersuchungen begangen im Sommer 2014. Der Fall musste im Januar 2015 aus Mangel an Beweisen eingestellt werden.
Kürzlich eröffneten die russische Polizei und die russische Untersuchungskommission das Strafverfahren erneut. Vermutet wird, dass "eine unbekannte Person" aus dem näheren Umkreis der schwedischen Möbelkette in Russland die besagten 16 Hektar Land durch gefälschte Dokumente erworben hat.
Schon im Jahr 2010 verloren zwei Ikea Topmanager ihren Posten wegen Korruption in Russland. Es handelte sich dabei um den für Zentral- und Osteuropa zuständigen Direktor Pär Kaufman und Stefan Gros, Direktor für Immobilien in Russland.
In einer Erklärung hieß es damals, die Ikea-Gruppe habe bei ihren Vertretern "Fälle von Toleranz gegenüber Korruptionshandlungen eines Auftragnehmers ermittelt".



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