Es wird nicht ausgeschlossen, dass der Mann einen Mordanschlag auf den Daten-Enthüller geplant hatte.
Laut der Zeitung Mirror hat ein unbekannter in der Nacht zum Dienstag versucht, durch ein Fenster ins Innere des Gebäudes zu gelangen. Der Mann wurde von der Hauswache daran gehindert und konnte entkommen.
„Ein unbekannter Mann hat um 2:47 Uhr nachts die Wand hochgeklettert, die zum Fenster der ecuadorianischen Botschaft in London führt. Er flüchtete, nachdem die Botschaftswache ihn bemerkt hatte“.
Die Botschaftsleitung äußerte sich unzufrieden mit den Handlungen der britischen Polizei, die für die Sicherheit der diplomatischen Missionen Verantwortung trägt. Scotland-Yard hatte erst zwei Stunden später auf den Anruf von der Botschaft reagiert.
Kommentar: Warum? Hat Scotland-Yard etwas damit zu tun? Oder haben sie darauf gehofft, dass durch dieses späte Reagieren, der Versuch dieses Mannes gelingt?
Nach Meinung der Londoner Polizei handelt es sich eher um einen Einbruchsversuch. Nach dem Täter werde gefahndet, hieß es.
Wie Mirror jedoch schreibt, sieht das Eindringen in das Botschaftsgebäude nach einem Attentatsversuch aus. „Wie Julian Assanges Anhänger befürchten, könnte ein Mordanschlag auf den WikiLeaks-Gründer versucht worden sein“, so die Zeitung.
Assange war im jahr 2010 durch die Veröffentlichung von US-Militärdokumenten zum internationalen Militäreinsatz in Afghanistan bekannt geworden. Am 20. August 2010 erließ die schwedische Staatsanwaltschaft wegen Vergewaltigungsvorwürfen den Haftbefehl gegen Assange.
Um sich der Auslieferung nach Schweden zu entziehen, lebt Assange seit vier Jahren in der Botschaft, wo ihm Zuflucht gesichert ist.




Kommentare von Lesern
für unseren Newsletter an