Moskau machen die möglichen Aktivitäten des scheidenden US-Präsidenten Barack Obama in dessen restlichen neun Tagen im Amt Sorgen, wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa am Mittwoch äußerte.
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„Jeden Tag lese ich Nachrichten aus Washington: Neue Sanktionen gegen Russland, die Lieferung von tragbaren Fla-Raketen-Komplexen an syrische Banditen, völlig sinnlose und schädigende Handlungen in allen außenpolitischen Richtungen. Gott schuf die Erde in sieben Tagen, Obamas Administration hat zwei mehr, um diese zu vernichten“, schrieb Sacharowa via Facebook.


Am 11. Januar hatte eine Gruppe von Senatoren der Demokratischen Partei mit John McCain an der Spitze dem US-Kongress einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die Verhängung neuer Sanktionen wegen Investitionen in die Gewinnung von Bodenschätzen, in Rohrleitungen und zivile Nuklearprojekte in Russland sowie wegen des Kaufs und Verkaufs der souveränen Schulden Russlands und der Beteiligung an der Privatisierung in Russland vorsieht.

Am 9. Januar hatte das US-Finanzministerium fünf weitere russische Bürger gemäß dem „Magnitski-Akt“ auf die Sanktionsliste gesetzt. Betroffen sind unter anderem Alexander Bastrykin, Chef des russischen Ermittlungskomitees, und Andrej Lugowoj, Geschäftsmann und Abgeordneter der russischen Staatsduma (Parlamentsunterhaus).

Am 30. Dezember hatten die USA neue Sanktionen gegen neun russische Behörden und Unternehmen, darunter auch den militärischen Auslandsgeheimdienst GRU und den Inlandsgeheimdienst FSB, verhängt, sowie 35 russische Diplomaten aus dem Land verwiesen.

Am 20. Januar wird Trump offiziell sein Amt als 45. Präsident der USA antreten.