russische hilfsgüter syrien
© Sputnik/ Ali Abrahim
Russland hat mehr als 20 Tonnen humanitärer Hilfsgüter der Uno in die von Terroristen belagerte syrische Stadt Deir ez-Zor gebracht, wie das russische Zentrum für Aussöhnung der Konfliktparteien in Syrien am Freitag mitteilte.

„Russische Frachtflugzeuge haben mit Fallschirmplattformen etwa 20,4 Tonnen Hilfsgüter, die den syrischen Behörden von der Uno zur Verfügung gestellt wurden, über der syrischen Stadt Deir ez-Zor abgeworfen“, heißt es.

Zudem soll das russische Militär innerhalb eines Tages im Zuge von neun humanitären Aktionen der Bevölkerung der syrischen Provinzen Aleppo und Damaskus 7,2 Tonnen in Flaschen abgefülltes Trinkwasser und 600 bzw. 400 Lebensmittelpakete überbracht haben.

„Innerhalb eines Tages haben 3.400 Einwohner humanitäre Hilfe erhalten. Die Gesamtmenge der an die Bevölkerung übergebenen Hilfsgüter betrug 12,1 Tonnen“, geht aus der Mitteilung ferner hervor.

Das russische Zentrum für Aussöhnung der Konfliktparteien in Syrien hat seit seiner Gründung vor einem Jahr 849 humanitäre Aktionen durchgeführt bzw. 1.500 Tonnen Nahrungsmittel, Medikamente und Gegenstände des täglichen Bedarfs für die syrische Bevölkerung gebracht.

Die syrische Armee hatte am 6. Februar mit Unterstützung von regierungstreuen Volksmilizen eine Attacke der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) auf den Flughafen von Deir-ez-Zor erfolgreich abgewehrt. Die russischen Luftstreitkräfte unterstützten die Gegenoffensive mit mehreren Luftschlägen auf IS-Objekte in Deir-ez-Zor.