Nur etwa einmal im Jahr bietet sich die Chance, einen vorbeifliegenden Komenten so gut zu sehen wie jetzt 41P/Tuttle-Giacobini-Kresak. Mit einer guten Kamera lässt sich der Eisbrocken im Bild einfangen. Vor allem Anfang April stehen die Chancen gut.
41P/Tuttle-Giacobini-Kresak
© Roland Fichtl
Der Komet mit dem komplizierten Namen „41P/Tuttle-Giacobini-Kresak“ soll im April so nah an der Erde vorbeifliegen, wie seit 100 Jahren nicht mehr.

Der Komet wurde zuerst 1858 gesichtet und dann wieder 1907 und 1951. Das berichtet die Nasa. Er umkreist die Sonne in einer Periode von etwa 5,4 Jahren. Nun, am 1. April, steht seine engste Annäherung an die Erde seit mehr als 100 Jahren bevor. Er soll sich der Erde dann laut Space.com auf eine Distanz von 21,2 Millionen Kilometer nähern. Das entspreche in etwa einem Siebtel der Distanz zwischen Erde und Sonne.

Vor allem in den ersten beiden Aprilwochen stehen die Chancen für Sterngucker gut, den Kometen zu sehen. Mit bloßem Auge wird das laut Benjamin Mirwald von der Sternwarte München zwar nicht möglich sein. Mit einer guten Kamera oder einem Fernglas könne der Komet aber beobachtet werden.

Während der Komet am 1. April seine größte Annäherung zur Erde haben wird, ist der Abstand zur Sonne am 12. April besonders gering. In dieser Zeit wird der Komet laut Mirwald zufolge besonders hell sein.