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Los Angeles (USA) - Die Wirkung des schon jahrtausendealten asiatischen Heilverfahrens der Akupunktur, bei dem durch das Setzten feinster Nadeln an bestimmten Punkten des Körpers eine therapeutische Wirkung erzielt werden soll, ist von jeher umstritten. Während unzählige Anwender über und unter der Nadel auf die Wirkung korrekt gesetzter Stiche schwören, vermuten Kritiker lediglich - wenn überhaupt - einen Placeboeffekt. Eine neue Studie zeigt nun, dass und was tatsächlich durch die Akupunktur im Körper biologisch ausgelöst wird.

Wie das Team um Sheng-Xing Ma und Paul C. Lee von der University of California at Los Angeles aktuell im Fachjournal Evidence-based Complemetary and Alternative Medicine (DOI: 10.1155/2017/4694238) berichten, haben sie in ihrer vom National Institutes of Health teilfinanzierten Studie den biologischen Effekt der Akupunktur-Prozedur gemessen und dabei festgestellt, dass bei korrekter traditioneller Anwendung der Akupunktur, der Körper mehr Stickoxide an den Einstechpunkten freisetzt.

Stickoxide erhöhen den Blutfluss und führend zur vermehrten Ausschüttung natürlicher Narkotiker, die dann entweder zu kühlenden oder erwärmenden Empfindungen führen können.

In nächsten Schritten wollen die Wissenschaftler nun die der Freisetzung zugrundeliegenden zellulären Mechanismen erforschen.