Mit einer Wahrscheinlichkeit von 96 Prozent trifft ein gut 200 Meter großer Asteroid im Juli 2027 die Erde. Dem Einschlag in China, Korea oder Japan könnten Millionen Menschen zum Opfer fallen. Keine Sorge, dies ist ein völlig fiktives Szenario. Der kosmische Treffer war nur ein Planspiel auf der Tagung zur Planetenverteidigung im Mai in Tokio.

© Zloyel/iStock
Weltraumexperten aus vielen Ländern haben den Ernstfall geübt. Auf einer simulierten Pressekonferenz Ende 2018 wird die Öffentlichkeit über den drohenden Einschlag neun Jahre später informiert.
Demnach haben kurz zuvor Beobachtungen mit Großteleskopen präzise Bahndaten des Asteroiden geliefert. Die Hoffnung der Experten, damit würde sich ein Einschlag als unmöglich erweisen, hat sich zerschlagen.
Nun soll binnen eines Jahres eine Raumsonde starten und den gefährlichen Asteroiden aus der Nähe fotografieren. Zudem werden zwei Missionen geplant, die das Objekt rammen und seine Bahn etwas verändern sollen.
Zwar lässt sich bei so kurzer Vorwarnzeit der Asteroid nicht mehr komplett aus dem Weg räumen, aber es ließe sich zumindest erreichen, dass er entweder in den Weiten Russlands oder mitten im Pazifik einschlägt. Bei entsprechenden Evakuierungen wäre so zumindest die Zahl der Opfer deutlich begrenzt.
Das Internationale Asteroiden-Warn-Netzwerk hat dieses Szenario durchgespielt, um im Fall des Falles zu wissen, was wann zu tun ist. Glücklicherweise stand auf allen Unterlagen in fetter roter Schrift: "EXERCISE ONLY! - NUR ÜBUNG!"
Kommentar: Immerhin nahmen sich einige Wissenschaftler die Zeit, um solch ein Szenario durchzugehen, wo vor einigen Jahren so eine Gefahr nur belächelt wurde.
Es wird oft vermutet, dass Meteoriten alle paar Millionen Jahre auf die Erde einschlagen und dass es sich dabei um seltene Einzelfälle handelt. Oder in diesem Artikel um einen großen großen Asteroiden. Victor Clube und Paul Napier (aus ihrem Buch:
The Cosmic Winter) untersuchten die Geschichte auf Meteoriten. Dabei sind sie auf relativ kurze Zyklen gestoßen, als Gesteinsbrocken auf die Erde einschlugen (ca. alle 3600 Jahre) und es sich oftmals um Schwärme handelt und kleine Himmelskörper. Die Autoren wiesen darauf hin, dass es nahezu unmöglich ist alle Gesteinsbrocken im All ausfindig zu machen, da sie sehr oft kein Licht reflektieren und mehr oder weniger einfach "schwarze Klumpen" sind.
Asteroiden werden oftmals erst Monate, Wochen oder gar Tage vorher entdeckt:
Lesen Sie die folgenden Artikel für mehr Informationen:
Meteore, Asteroide und Kometen: Schäden, Unglücke, Verletzungen, Tod und Nahbegegnungen und
Kosmische Ballerei.
Kommentar: Immerhin nahmen sich einige Wissenschaftler die Zeit, um solch ein Szenario durchzugehen, wo vor einigen Jahren so eine Gefahr nur belächelt wurde.
Es wird oft vermutet, dass Meteoriten alle paar Millionen Jahre auf die Erde einschlagen und dass es sich dabei um seltene Einzelfälle handelt. Oder in diesem Artikel um einen großen großen Asteroiden. Victor Clube und Paul Napier (aus ihrem Buch: The Cosmic Winter) untersuchten die Geschichte auf Meteoriten. Dabei sind sie auf relativ kurze Zyklen gestoßen, als Gesteinsbrocken auf die Erde einschlugen (ca. alle 3600 Jahre) und es sich oftmals um Schwärme handelt und kleine Himmelskörper. Die Autoren wiesen darauf hin, dass es nahezu unmöglich ist alle Gesteinsbrocken im All ausfindig zu machen, da sie sehr oft kein Licht reflektieren und mehr oder weniger einfach "schwarze Klumpen" sind.
Asteroiden werden oftmals erst Monate, Wochen oder gar Tage vorher entdeckt:
- Asteroid DA14 kommt der Erde nahe
- Riesen-Asteroid kommt der Erde nahe
- Asteroid verfehlte nachts knapp die Erde
- Ein Asteroid verfehlte die Erde letzte Woche - Wie hoch sind die Chancen, dass dies immer so ist?
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