© AFP 2017/ Josep Lago
Das amerikanische Softwareunternehmen Mozilla hat ein Projekt gegen Fake-News ins Leben gerufen, das die Medienkompetenz verbessern soll, meldet "The Mozilla Blog".

Das Unternehmen arbeitet an einer Software für den Firefox-Browser, welche die Zuverlässigkeit der Informationen überprüfen soll. Zudem setzt Mozilla auch auf die Kooperation von global tätigen Medienunternehmen, Universitäten und Technik-Experten, die Bildungsprogramme zu diesem Thema im Internet durchführen werden.

Den Kampf gegen gefälschte Informationen haben bereits ein paar Tech-Unternehmen angekündigt. Nach dem US-Präsidentschaftswahlkampf hatten sich bei Online-Netzwerken massenhaft gefälschte Informationen ausgebreitet. Facebook sagte Fake-News den Kampf an und begann die Zusammenarbeit mit amerikanischen, deutschen und französischen Unternehmen, die der Prüfung der Fehlinformationen dienen soll.

Der Gründer der öffentlichen Internet-Enzyklopädie Wikipedia Jimmy Wales kündigte auch die Einführung einer "Wikitribune" Online-Plattform an, wo Freiwillige und Journalisten die Glaubwürdigkeit der Nachrichten testen werden. Im Gegenzug hat Google die Funktion einer Zuverlässigkeitstests in den Such- und Nachrichtenservice eingeführt.