Auf einer Baustelle in Duisburg ist am Mittwochmorgen ein Autokran umgekippt. Das 90 Tonnen schwere und 40 Meter hohe Baugerüst krachte in die umliegende Nachbarschaft. Der Kranführer erlitt einen Schock, weitere Personen wurden nicht verletzt. Die Bergung wird eine Herausforderung.
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© Christoph Reichwein
Duisburg - Wie die Stadt mitteilte, passierte der Unfall um 8.08 Uhr. Den Angaben zufolge stürzte auf einer Baustelle an der Düsseldorfer Landstraße Ecke Mündelheimer Straße ein 90 Tonnen schwerer Autokran um. Dabei sei eine Hydraulikleitung am Kran beschädigt worden.

Der Kranfahrer, der sich laut Stadt selbstständig befreien konnte, erlitt einen Schock. Darüber hinaus habe es keine Verletzten gegeben. Das auslaufende Hydrauliköl abgepumpt. Nach Angaben der Stadt waren Feuerwehr und Rettungsdienst mit 22 Kräften im Einsatz. Das Amt für Arbeitsschutz der Bezirksregierung Düsseldorf ermittelt jetzt, warum der Kran umgekippt ist. Die Polizei sperrte den Straßenabschnitt zwischen Kaiserswerther Straße und Düsseldorfer Landstraße für die ersten Arbeiten der Feuerwehr bis 9.45 Uhr ab. Die Ursache des Unfalls ist momentan noch nicht geklärt.

Eine Spezialfirma soll den Kran jetzt bergen. Wann genau das passiert, stand am Mittwochmittag noch nicht fest. Die Experten werden wohl vor Ort entscheiden, wie sie das 90 Tonnen schwere Baugerüst wegschaffen. Das könnte eventuell auch erst am Donnerstag sein. Gefahr geht von dem Kran aktuell nicht mehr aus, sagt eine Sprecherin der Duisburger Polizei. Auch Flüssigkeiten laufen nicht mehr aus.

Unter Umständen muss die Mündelheimer Straße, die die Stadtteile Huckingen und Hüttenheim verbindet, für die Dauer der Bergung noch mal gesperrt werden. Ob die Bergung am Mittwoch oder am Donnerstag über die Bühne geht, ist nach Angaben der Polizei am Mittwochnachmittag unklar.

Aktuell läuft der Verkehr einspurig an der Unglücksstelle vorbei. Wegen der Baustelle war die Strecke allerdings ohnehin momentan einspurig.

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