Staatschef von Nordkorea Kim Yong Un
© Reuters/ KyodoStaatschef von Nordkorea Kim Yong Un
In Nordkorea werden Befürchtungen laut, dass Staatschef Kim Yong Un zur Zielscheibe von von den USA oder Südkorea angeheuerten Auftragskillern werden könnte. Nun sollen die Behörden sogar ehemalige Agenten der sowjetischen Geheimdienste als Berater nach Pjöngjang eingeladen haben, schreibt die japanische "The Asahi Shimbun".

Eine gut informierte Quelle soll der Zeitung offenbart haben, dass die nordkoreanischen Behörden rund zehn ehemalige KGB-Agenten angestellt hätten, die sich einst in der Sowjetunion mit Fragen der Terrorbekämpfung und Enttarnung von feindlichen Spionen beschäftigt hätten. Diese seien nun als Berater tätig und würden unter anderem die Bodyguards von Kim Yong Un schulen.

Anlass dafür seien Befürchtungen, dass der nordkoreanische Machthaber Opfer eines Terroranschlages oder Auftragsmordes unter Verwendung "neuester amerikanischer Waffen" werden könnte. Hinter solchen potentiellen Gefahren würden nach Meinung des offiziellen Pjöngjangs die Geheimdienste der USA und Südkorea stehen.

Besonders besorgniserregend seien in dieser Hinsicht die Pläne Washingtons, bis Anfang nächsten Jahres Kampfdrohnen vom Typ MQ-1C Gray Eagle in Südkorea zu stationieren.