
Weitere Opfer würden aber nicht mehr befürchtet, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. "Ein Abgleich mit Aussagen der Bewohner, die sich haben retten können, hat ergeben, dass niemand mehr im Haus war." Auch Suchhunde waren in die Überreste der Etagen gebracht worden, um nach Überlebenden zu suchen.
Explosion in der Nacht
Kurz vor Mitternacht hatte ein gewaltiger Knall die Menschen der Lenneper Straße im Wuppertaler Stadtteil Langerfeld aus dem Schlaf gerissen. Am Unglücksort bot sich ein Bild der Zerstörung: Ein großer Teil des Hauses mit drei Etagen und einem Dachgeschoss ist regelrecht weggesprengt. Die Fassade sowie die Böden mehrerer Stockwerke und das Dach fehlen.
Ärzte und Sanitäter kümmerten sich um die Opfer. Etliche Bewohner auch der Nachbarhäuser waren ins Freie gerannt, andere hatten aus Fenstern um Hilfe gerufen, weil für sie der Fluchtweg durchs Treppenhaus abgeschnitten war. Die Retter brachten sie über Drehleitern in Sicherheit.
Komplizierte Löscharbeiten
Die Gefahr von nachrutschenden Gebäudeteilen erschwerte die Löscharbeiten. Die Ruine war zunächst nicht begehbar. "Jetzt, wo die Menschenrettung soweit abgeschlossen ist, versuchen wir die Situation rund um das Gebäude stabil zu halten", sagte ein Feuerwehrsprecher. Helfer vom Technischen Hilfswerk sicherten die Unglücksstelle.
Die Polizei ermittelt die Ursache für die Explosion. Ein Polizeisprecher sagte: "Wie es dazu kam und was es da für Hintergründe gibt, ist noch ganz und gar unklar."
dpa



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