Das Straßenfußballturnier im sächsischen Zwickau hat am vergangenen Wochenende in einer Schlägerei geendet: Die beiden beteiligten Flüchtlingsteams gingen beim Finale aufeinander los. Bemerkenswert ist dabei, dass das Turnier eigentlich ein Zeichen gegen Diskriminierung und Gewalt setzen sowie Werte wie Toleranz vermitteln sollte.
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Schon vor dem Spiel soll es einen hitzigen Streit zwischen den beiden Mannschaften gegeben haben, berichtet die Tageszeitung "Freie Presse" unter Berufung auf Augenzeugenberichte. Das eine Team habe vorwiegend aus afrikanischen und das andere aus arabischstämmigen Spielern bestanden.

Eine der Mannschaften wollte demnach einen zusätzlichen Spieler einsetzen. Das andere Team sei dagegen gewesen. Während des Finales habe sich dann einer der Spieler abfällig über die Mutter eines Mitglieds der gegnerischen Mannschaft geäußert. Daraufhin sei es zu einer Prügelei gekommen. Die Zuschauer sollen die Schlägerei als beängstigend bezeichnet haben.


Kommentar: Das hört sich nach Kindergartenniveau an.


Laut Mit-Organisator René Hahn gab es keine Verletzten. Dennoch könne man den Vorfall nicht hinnehmen. "Es ist einfach so, dass die Teilnehmer aus dem Flüchtlingsbereich mit einem ganz anderen Temperament zur Sache gehen. Gewalt darf aber trotzdem keine stattfinden", zitiert die "Freie Presse" Hahn. Das werde man nun den Beteiligten in Gesprächen vermitteln. Die Zukunft des Turniers stehe aber nicht zur Debatte.