Scherereien im Internet kennen kaum eine Grenze. Und wer kennt es nicht, wenn man seinen sozialen News Feed durchscrollt und etliche tragische und bewegende Tiergeschichten zu Gesicht bekommt. Doch bei manchen Geschichten wird einem ein Bär aufgebunden. Wie bei dieser:

hund schinken
© Screenshot Facebook
"Dieser Hund rettete eine Familie. Für jedes Teilen spendet Facebook einen Dollar zur Rekonstruierung seines Gesichts", wird im Post mitgeteilt. Das Ganze wird auch ins Englische übersetzt.

- Express
Die Geschichte von dem "armen" Hund ist bereits 5 Jahre alt und wird immer wieder neu aufgekocht. Und was ist die Wahrheit an diesem Bild? Der Hund hat keine Verbrennungen, sondern einfach eine Scheibe Schinken auf dem Kopf, die ihm anschließend sicher gut schmeckte. Zusätzlich ist das Bild von einem anderen Nutzer gestohlen und wie bereits erwähnt, ist die Geschichte frei erfunden.

Die Geschichte an sich ist noch relativ harmlos, doch sie offenbart auch unsere Leichtgläubigkeit und dass man immer alles hinterfragen sollte, bevor man auf etwas klickt - in dem Fall den Like-Button auf Facebook.