Nach dem deutlichen Sieg des politischen Nobodys, Komikers und Schauspielers Wladimir Selenski bei den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine hat Selenski einen "Informationskrieg" angekündigt, um die Kampfhandlungen in der Ostukraine zu beenden.
Zelensky
© Efrem Lukatsky/AP
Wladimir Selenski
Der ukrainische Präsidentschaftskandidat Wladimir Selenski, der nach Exit-Poll-Angaben die Stichwahl am Sonntag gewonnen hat, hat in einer Pressekonferenz einen baldigen "Informations-Krieg" für den Donbass angekündigt.

Ein "starker informationeller Krieg" sei notwendig, um die Kampfhandlungen in der Ostukraine endlich zu beenden. "Wir werden Journalisten und Blogger einladen. Wir haben gezeigt, was wir tun können. Wir haben kreative Ideen, und wir brauchen eure Hilfe", betonte Selenski.

Zuvor hatte der künftige Staatschef in einem Interview erklärt, er wolle die abtrünnigen Republiken Donezk und Lugansk durch "Infokrieg" zurückgewinnen. Er plane die Schaffung eines europäischen Medienportals, das auf Russisch ehrlich über die Ereignisse in der Ukraine berichten würde.

Es sei notwendig, den Menschen in der Ostukraine zu verstehen zu geben, dass ihr Land sie brauche und dass sie ihr Land ebenfalls bräuchten.

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Selenski äußerte auch den Wunsch, den Minsker Friedensplan wiederzubeleben:
"Wir werden die Verhandlungen fortsetzen und bis zum Ende gehen, damit das Feuer eingestellt wird."

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Außerdem will Selenski die Seeleute, die von Russland vergangenen November völlig zu Recht festgenommen wurden, so schnell wie möglich zurückholen.
Er werde sich auch für die Freilassung aller ukrainischer Gefangener einsetzen, dies sei eine vorrangige Aufgabe. "Ich tue alles dafür, um unsere Jungs nach Hause zu holen. All unsere Gefangenen, ohne Ausnahme."

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