Während sich die Situation in Nordsyrien weiter zuspitzt, hat das russische Verteidigungsministerium bekannt gegeben, dass es zwischen der Berührungslinie der Streitkräfte Syriens und der Türkei patrouilliert, um anscheinend eine Eskalation zu vermeiden.
Russland Syrien
Am Dienstag gab Russland bekannt, dass seine Truppen zwischen dem türkischen und dem syrischen Militär nahe der nordsyrischen Stadt Manbidsch patrouillieren. Aus der Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums geht hervor:
"Die Militärpolizei patrouilliert weiter die nordwestlichen Grenzen des Bezirks Manbidsch entlang der Berührungslinie der Streitkräfte Syriens und der Türkei."
~ RT Deutsch
In den sozialen Netzwerken wurden bereits Bilder der russischen Patrouillen veröffentlicht:

Währenddessen verhängte die USA gegenüber der Türkei Sanktionen:
Die USA verhängten Sanktionen gegen die türkischen Verteidigungs- und Energieministerien sowie gegen drei hohe Regierungsbeamte. US-Präsident Donald Trump droht damit, weitere Sanktionen zu verhängen, sollte es keinen Waffenstillstand geben. Erdoğan jedoch denkt nicht daran, seine Pläne aufzugeben. Bald, so kündigte er an, werde man das Gebiet von Manbidsch bis zur Grenze des Irak gesichert haben. US-Militärsprecher Oberst Myles B. Caggins III wollte am Dienstag nicht darüber Auskunft erteilen, ob syrische Truppen in Manbidsch einmarschiert seien.

~ RT Deutsch
Nach UN-Angaben sind bereits 160.000 Menschen auf der Flucht und laut kurdischen Angaben liegt die Zahl sogar bei 275.000.
Kritiker werfen dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan ethnische Säuberung vor.

~ RT Deutsch