Nach einem Erdrutsch in Norwegen werden immer noch zehn Menschen vermisst.

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Luftaufnahmen eines Hubschraubers zeigen das Ausmaß des Erdrutsches. Die Rettungsarbeiten wurden durch Dunkelheit und Schneefall erschwert.
In der vergangenen Nacht waren Helikopter, Drohnen und Suchhunde im Einsatz. Weil die Erde noch in Bewegung ist, können die Helfer das Gebiet selbst nicht betreten. Am Abend waren erneut Häuser in die Tiefe gestürzt. Ein mehrere hundert Meter langer Riss geht mitten durch die Kleinstadt Ask in der Nähe von Oslo. 900 Bewohner mussten vorsorglich ihre Häuser verlassen. Mindestens zehn Menschen wurden verletzt.


Kommentar: Bereits im Juni kam es zu einem ähnlichen Ereignis, wo ein 800 m langer Erdrutsch eine ganze Siedlung mitriss.

Norwegen: Erdrutsch zerstört Siedlung - 800 Meter Land ins Meer weggespült


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Einer ersten Vermutung zufolge liegt der Grund für den Erdrutsch unter Umständen in der Beschaffenheit des Bodens. Das Erdreich in der Gegend besteht aus sogenanntem Quickton, der schnell instabil werden kann. In den vergangenen Tagen hatten starke Regenfälle den Boden aufgeweicht.

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