In einer Psychiatrie in Pittsburgh ist es aus bislang ungeklärten Ursachen zu einer Schießerei gekommen. Sicherheitskräfte und schwerbewaffnete Spezialteams bezwangen den Täter. Zwei Menschen starben, sieben wurden verletzt.

Hamburg - In der Empfangshalle einer psychiatrischen Klinik bei Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania sind nach Angaben des Personals und der Polizei zwei Menschen getötet worden, darunter auch der Schütze selbst. Wie die Zeitungen Pittsburgh Tribune-Review und die Post-Gazette berichteten, wurden bis zu sieben Menschen verletzt. Dazu zähle auch ein Polizist. Die Motive des Täters waren zunächst unklar.

Nach Angaben des Bürgermeisters von Pittsburgh kam der Mann durch den Haupteingang in das Krankenhaus der Universität Pittsburgh und eröffnete dort das Feuer. Sicherheitskräfte und schwerbewaffnete Spezialteams eilten demnach herbei und lieferten sich eine Schießerei mit dem Täter.
Ob dieser schließlich durch eine Polizeikugel starb oder sich das Leben nahm, blieb zunächst ebenso unklar wie die Identität des zweiten Toten. Das Klinikgelände wurde den Angaben zufolge abgeriegelt und die Ermittlungen dauerten an. Vier der sieben Verletzten mussten operiert werden. Es sei aber niemand mehr in Lebensgefahr, teilte die Klinik mit. Das Krankenhaus widersprach damit den zuvor auf Twitter verbreiteten Gerüchten, es habe am Tatort eine Geiselnahme gegeben.

nga/dpa/AFP