In Griechenland haben sich nach Schätzungen von Psychiatern seit Ausbruch der schweren Finanzkrise etwa 1500 Menschen das Leben genommen. "Aus Daten, die uns vorliegen, ist die Zahl der Suizide in den letzten drei Jahren schätzungsweise um etwa 20 % gestiegen", sagte Psychiater Vassilis Kontaxakis. Man könne aber nicht klar definieren, inwiefern allein die Finanzkrise dafür verantwortlich sei.

Gesundheitsminister Andreas Loverdos hatte vor einigen Wochen sogar von 40 % mehr Selbsttötungen gesprochen. Diese Zahlen seien aber nicht seriös, so Vassilis Kontaxakis.