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Durch einen Kabeldiebstahl wurde eine Eurobahn schwer beschädigt: Der Zug ist längere Zeit nicht einsatzbereit.
Ein Kabeldiebstahl an der Bahnstrecke in Paradiese hatte durch eine ausgelöste Kettenreaktion die Zerstörung eines Zuges der Eurobahn zur Folge. Der Bahnverkehr auf der Strecke Soest-Werl-Dortmund war 18 Stunden lang beeinträchtigt.

Durch einen Kabeldiebstahl wurde eine Eurobahn schwer beschädigt: Der Zug ist längere Zeit nicht einsatzbereit.

Am Montag hatte eine Eurobahn gegen 19.50 Uhr aufgrund eines in die Fahrstrecke hängenden Auslegers die Oberleitung beschädigt.

Ursächlich für diesen Schaden war ein Kurzschluss durch Vogelflug an einem Isolator, der durch einen vorangegangenen - bis dahin noch unentdeckten - Kabeldiebstahls die verheerende Kettenreaktion auslöste.

Der Diebstahl ereignete sich im Bereich der Straßen Im Stiftsfeld (K 7) und Wohlmeine (K 13).

Nach Ausschluss einer Gefährdung durch den zuständigen Notfallmanager wurden die 22 Reisenden gegen 21.40 Uhr mit einem Bus zum Bahnhof nach Soest gebracht.

Insgesamt zehn Zugausfälle zwischen Werl und Soest und 13 Umleitungen (bis Dienstag 14 Uhr) musste die Eurobahn aufgrund des Oberleitungsschadens bei der Regionalbahn 59 verbuchen. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen war eingesetzt.

Die Bundespolizei weißt in diesem Zusammenhang nochmals eindringlich auf die Gefährlichkeit von derartigen Diebstählen hin.

Es handelt sich hierbei zum Teil um Erdungskabel. Werden diese demontiert, kann Reststrom nicht mehr ordnungsgemäß abfließen und durch Verkettung unglücklicher Umstände zu Ereignissen wie am Montagabend führen.

Weiterhin bittet die Bundespolizei mögliche Zeugen, die Hinweise zum Kabeldiebstahl geben können, sich unter der kostenfreien Servicenummer zu melden: 0800/6888000.