In der Schweiz sticht ein Café-Gast nach dem Streit um einen Sitzplatz mit einem Bajonett zu. Er rammte seinem Gegner die Waffe in den Unterleib und verletzte ihn lebensgefährlich. Danach soll er eine Zigarette geraucht haben.

In Freiburg in der Schweiz eskalierte ein Streit. Wie das Nachrichtenportal „Blick.ch“ berichtet, hatte ein Kinderbuchübersetzer in einem Café mit einem Gast um einen Stuhl gestritten. Danach soll der von seinen Freunden „Napoleon“ genannte Mann zunächst nach Hause gegangen sein. Wenig später kehrte er mit einem Bajonett im Gepäck zurück und stach einen 36-Jährigen in den Unterleib, wie „Blick.ch“ berichtet.

Der Attackierte solle dabei lebensgefährlich verletzt worden sein. „Napoleon“ habe nach der Attacke das Bajonett fallen gelassen und sich eine Zigarette angezündet, schreibt „Blick.ch“ weiter. Er sei Stammgast in dem Café, heißt es.

„Napoleon“ ist schon Polizei-bekannt

Wieso der 46-jährige Täter so überreagierte, sei noch unklar: „Alkohol war es nicht. Er hat nur zwei, drei Bier getrunken“, sagt ein Kellner zu „Blick.ch“. „Napoleon“ lebt nach dem Medienbericht seit elf Jahren in einer Künstler-Kommune in der Schweiz. Die Staatsanwaltschaft soll nun gegen ihn wegen versuchter Tötung ermitteln.

Nicht das erste Mal: Der 46-Jährige war nach „Blick.ch“-Informationen schon wegen Vermögensdelikten, Sachbeschädigung und Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

chz