
Damit ist der Plan der “Food and Drug Administration” (FDA) gescheitert, drastische Bilder, die meist Fälschungen sind wie das Bild der schwarzen Lunge (Rauchernews berichtete), auf Zigarettenschachteln zwangsweise drucken zu lassen. Geklagt hatten fünf Tabakfirmen (Santa Fe Natural Tobacco Co., R.J. Reynolds, British Imperial Tobacco, Lorillard Inc. und Liggett Group LLC), die die nun vom Gericht bestätigte Auffassung vertraten, dass derartige Bilder gegen das im ersten Artikel der US-Verfassung verbriefte Recht auf freie Meinungsäußerung verstößt. Denn diese Bilder haben nichts mit einer Information zu tun, sondern seien eine Kampagne gegen das Rauchen.
Die Regierung führte an, durch Fotos von verstorbenen Rauchern würde man verdeutlichen, dass das Rauchen in den USA für angeblich 440.000 Todesfälle pro Jahr verantwortlich sei. Dem hielt das Gericht entgegen, dass die Zigarettenhersteller nicht gezwungen werden können, ihre Schachteln als Werbeplattform für Nichtraucher-Botschaften zur Verfügung zu stellen.
Weiter führte das Gericht aus, es gebe keinerlei Beweise dafür, dass derartige Schockfotos einen Einfluss darauf hätten, dass die Zahl der amerikanischen Raucher verringert werden würde. Die FDA verweigerte bisher eine Stellungnahme zu dem Urteil.



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