Moskau - In China haben sich nach Angaben von Bürgerrechtlern mehrere Tausend Demonstranten an Ausschreitungen gegen die Polizei beteiligt. Bei den Krawallen in der Stadt Dongxing in der südlichen Region Guangxi Zhuang sind angeblich bis zu 100 Menschen „getötet beziehungsweise verletzt“ worden.

Die Ausschreitungen haben am gestrigen Freitag begonnen: Rund 10 000 Menschen gingen auf die Straße, um gegen Polizeigewalt zu protestieren, meldete die Agentur AFP unter Verweis auf Menschenrechtsaktivisten. Anlass für die Aktion sei eine brutale Behandlung eines mutmaßlichen Schmugglers durch Polizisten gewesen.

Nach Angaben der Hongkonger Menschenrechtsorganisation Information Centre for Human Rights and Democracy sind bei den Zusammenstößen bis zu 100 Menschen „getötet beziehungsweise verletzt“. Die Demonstranten setzten bis zu 20 Polizeiwagen in Brand. Die chinesische Polizei schätzte die Zahl der Demonstranten auf rund 1000. Amtliche Angaben über Opfer liegen nicht vor.