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Von einem Wohnhaus in Jena ist nur ein Trümmerfeld übrig. Ein Bewohner überlebt schwer verletzt. Polizei geht von einer Gasexplosion aus.

Jena - Bei der Explosion eines Einfamilienhauses in Jena ist ein Bewohner schwer verletzt worden. Der 44-Jährige schwebe nicht in Lebensgefahr, sei aber in ein künstliches Koma versetzt worden, sagte Polizeisprecherin Steffi Kopp am Montag. "Wir gehen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Gasexplosion aus." Von dem Gebäude sei nur noch ein Trümmerhaufen übrig. In der Nacht hatten Rettungshunde die Trümmer des Hauses durchsucht. Kurz nach der Explosion hatte die Feuerwehr den 44-jährigen eingeklemmt im Keller entdeckt. Feuerwehrmänner hatten Blickkontakt und konnten ihn kurz nach Mitternacht befreien.

Rettungshunde spürten keine weiteren Menschen auf. Die 34 Jahre alte Lebensgefährtin des Mannes und deren 14-jährige Tochter waren zum Zeitpunkt der Explosion nicht im Haus, sagte eine Sprecherin.

Experten - unter anderem aus dem Landeskriminalamt Sachsen - suchen nach der Unfallursache. Dazu soll das Technische Hilfswerk (THW) die Haustrümmer von oben nach unten abtragen, um zur vermuteten Explosionsquelle vorzudringen. Der Gesamtschaden wird auf etwa eine halbe Million Euro geschätzt. An umliegenden Häusern wurden eine Solaranlage sowie Putz, Fenster, Türen und Jalousien durch herumfliegende Trümmer beschädigt.

dpa