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Forscherteam präsentiert Beweise: Vor tausenden von Jahren gab es gepunktete Pferde

Washington (RPO). Das, was internationale Forscher nun herausgefunden haben, klingt ein wenig komisch: Sie haben herausgefunden, dass es vor tausend Jahren gepunktete Pferde gab.
Höhlenmalerei Pferd
© AFPForscher haben herausgefunden, dass es früher sogar gepunktete Pferde gab, wie sie häufig bei Höhlenmalereien zu sehen sind.
Ein internationales Forscherteam hat nach eigenen Angaben vom Montag den Beweis für die reelle Existenz gepunkteter Pferde erbracht, wie sie häufig auf Höhlenmalereien aus der Vorzeit zu sehen sind. Die Menschen hätten vor tausenden Jahren tatsächlich festgehalten was sie sahen und nicht symbolisch oder abstrakt gemalt, heißt es in einem Artikel der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences.

Gene aus Zähnen und Knochen

Die Forscher kamen zu dieser Schlussfolgerung, nachdem sie Gene aus Zähnen und Knochen von über 30 Pferden aus Sibirien und Europa analysiert hatten, die vor bis zu 35.000 Jahren lebten. Sechs von ihnen teilten ein Gen mit heutigen gescheckten Pferden.

Question

Gibt es Planetensysteme um schwarze Löcher?

Röntgenaufnahme Sagittarius A
© NASA/CXC/MIT/F.K.BaganoffArchiv: Röntgenaufnahme von Sagittarius A* im Zentrum unserer Galaxie.
Leicester/ England - Im Zentrum der meisten bekannten Galaxien befindet sich ein Schwarzes Loch. Auch in unserer Milchstraße lauert mit Sagittarius A* ein solches gefräßiges Monster mit einer Masse, die jene der Sonne um das Millionenfache übertrifft. Im Vergleich den Schwarzen Löchern in vielen anderen Galaxien verhält sich der Mittelpunkt unserer Galaxie bislang jedoch erstaunlich ruhig und verschlingt nur alle 100.000 Jahre einen der ihm nahe gelegenen Sterne. Das fortwährende grummelnde Ausbrechen kleinerer Röntgenstrahlen- und Infraroteruptionen von Sagittarius A* haben Astronomen nun Planeten und Asteroiden zugeschrieben, die ähnlich Planetensystemen um Sterne offenbar auch Schwarze Löcher umkreisen.

Schon lange vermuten Astronomen, dass Schwarze Löcher von einer ringförmigen Region aus Gas und Staub umgeben sind, die aus einer Mischung aus vorzeitlichem kosmischem "Schmutz" und den Überresten von Sternen besteht, die schon vor langer Zeit von dem Schwarzen Loch verschlungen wurden.

Somit gleichen diesen Regionen wahrscheinlich jenen Staub- und Gasscheiben, die sich um junge Sterne bilden und aus welchen später Planeten und andere Himmelskörper entstehen können, sogenannte protoplanetare Scheiben. Könnten ähnliche Prozesse also auch innerhalb der Scheiben um Schwarze Löcher zur Entstehung von Planeten und Asteroiden und somit zu ganzen Planetensystemen führen?

Telescope

Sternenhimmel im November - Trojanischer Krieg am Firmament

Achilles und Hektor, Ajax und Agamemnon, Patroclus und Priamus - zu Beginn des 20. Jahrhunderts zeigen sich die Protagonisten der Homerschen Ilias wieder: Die Astronomen nennen sie Asteroiden oder Planetoiden. Die kosmische Vorhersage für den November.

Die Schlacht um Troja geht ins Finale. Achilles hat die Bewohner in ihre Stadt zurückgedrängt. Einzig Hektor hält sich noch vor den Mauern auf. Auf ihn hat es Achilles abgesehen: Dreimal jagt er seinen Gegner um die Stadt. Schließlich tötet er ihn nach einem kurzen Zweikampf. Elf Tage trägt Troja Trauer. So endet der Trojanische Krieg, eines der bekanntesten Epen der Antike.
Sterne im Nov. 2011
© M. RhotheSterne im November 2011 Anfang November 21.30 Uhr bis Ende November 19.30 Uhr.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stehen sie wieder auf: Achilles und Hektor, Ajax und Agamemnon, Patroclus und Priamus und all die anderen Protagonisten der Homerschen Ilias. Sie zeigen sich als schwache Sternchen am Firmament.

Die Astronomen nennen sie Asteroiden oder Planetoiden. Die meisten dieser kilometergroßen, kartoffelförmigen Objekte bevölkern den Bereich zwischen Mars und Jupiter. An die 560.000 Kleinplaneten stehen heute in den Katalogen. Sie haben sich seit der Frühzeit des Sonnensystems nahezu unverändert erhalten und gelten daher als kosmisches Urgestein.

Sherlock

Nikotin macht Gehirn empfänglicher für Kokain, das heißt, wer raucht, greift eher zu harten Drogen

Experimente weisen nach: Einstiegsdrogen haben Einfluss auf die Wirkung von harten Drogen

Wien/New York - Nikotin bereitet das Gehirn auf Kokain vor - zumindest hat dies ein internationales Forscherteam bei Mäusen festgestellt. Dem Einfluss von Suchtmitteln auf die Abhängigkeitsentwicklung von harten Drogen gingen amerikanische und österreichische Wissenschafter in einem Forschungsprojekt an der Columbia University in New York nach. Dabei konnten die Wissenschafter zeigen, dass sich bei nikotinabhängigen Mäusen die Abhängigkeit zu Kokain schneller und stärker entwickelt, als bei Versuchstieren, die keine derartige Vorerfahrung gemacht hatten. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Science Translational Medicine publiziert.

Bei der Untersuchung ging es vorrangig um die "molekulare Verifizierung der Gateway-Hypothese", wie Daniela Pollak-Monje-Quiroga von der Abteilung für Neurophysiologie und -pharmakologie an der MedUni Wien erklärt. Die österreichische Forscherin arbeitete als Post-Doc am Institut des aus Wien stammenden amerikanischen Nobelpreisträgers für Medizin, Eric Kandel. Dort konnten die Forscher zeigen, dass es "einen immer wiederkehrenden sequenziellen Ablauf im Drogenkonsum gibt, der nicht zufällig ist, sondern eine biologische Basis hat".

Kommentar: Das heißt aber noch nicht, dass ein Raucher automatisch zu harten Drogen greift.

Rauchen schützt vor Lungenkrebs

Studie: Nikotin alleine macht nicht süchtig, es sind andere Tabakstoffe

Nikotin stärkt Nervenverbindungen bis zu 200 Prozent


Telescope

NASA-Studie: Marsuntergrund war hunderte Millionen Jahre lang nass

Tonmineralien auf dem Mars
© NASA/JPL-Caltech/JHUAPLAnhand von Kratern und geologischen Aufbrüchen auf dem Mars lassen sich im Untergrund verborgene Tonmineralien analysieren und bestimmen. (Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.)
Pasadena/ USA - Eine neuen NASA-Studie kommt zu der Einschätzung, dass die am längsten und dauerhaft lebensfreundlich gebliebene Umgebung auf dem Mars nicht auf der Oberfläche sondern unmittelbar im Untergrund des Roten Planeten zu finden war. Diese Einschätzung hat grundsätzliche Auswirkungen auf die Frage, ob es einst auf dem Mars Leben gegeben und wie sich die Marsatmosphäre verändert hatte.

Basierend auf einer neuen Auswertung von langjährigen mineralogischen Kartierungen von mehr als 350 Orten auf dem Mars durch Orbitalsonden von NASA und ESA kommen die Forscher um Bethany Ehlmann vom "California Institute of Technology" und am "Jet Propulsion Laboratory" der NASA (JPL) und John Mustard von der "Brown University" zu der Einschätzung, dass es auf der Marsoberfläche selbst nur für vergleichsweise kurze geologische Zeiträume Wasser in flüssiger Form gegeben hatte. Diese Perioden ereigneten sich erst am Ende einer hunderte Millionen Jahre andauernden Phase, während der warmes Wasser hingegen fortwährend mit Böden und Gestein im Untergrund interagiert hatte.

Telescope

Größter Sonnenfleck seit Jahren speit Eruptionen der X-Klasse

Größter Sonnefleck
© NASA/SDODie aktive Sonnenfleckregion 1339, fotografiert am 4. November 2011. Zum Vergleich: Der kleine gelbe Punkt entspricht der Größe der Erde.

Washington/ USA - Die aktive Sonnenfleckregion Nummer 1339 hat sich als größter Sonnefleck der vergangenen Jahre entwickelt (...wir berichteten). Entgegen den Erwartungen der Weltraumwetter-Forscher, hat "1339" gestern nicht nur mittelschwere Flares der Kategorie "M", sondern einen Ausbruch der X-Klasse abgefeuert. Noch hat sich der Sonnenfleck nicht in Richtung Erde ausgerichtet, doch schon jetzt sind erste Auswirkungen bemerkbar.

Die "National Oceanic and Atmospheric Administration" (NOAA) hat mittlerweile die Wahrscheinlichkeit, dass die aktive Region auch heute einen weiteren X-Flare produziert eine Wahrscheinlichkeit von 20 Prozent hochgestuft.

Der Ausbruch vom gestrigen Donnerstag mit einer Stärke der Kategorie "X 1,9" hat laut NOAA Ionisationswellen in der oberen Erdatmosphäre erzeugt, die sich schon störend beispielsweise auf den Radioempfang in Europa und Nord- und Mittelamerika ausgewirkt haben.

Rocket

Projekt Mars500: Isolationsexperiment mit Marsfahrern endet nach 520 Tagen

Zwei rote Wachstempel versiegeln die Luke zu den Containerröhren seit dem 3. Juli 2010. Nach 520 Tagen wird nun das Siegel gebrochen und sechs Männer steigen aus einer Raumschiffattrappe. Sie kommen zurück vom Mars, dabei haben sie ihn nie gesehen.
mars500, astronauten
© ESADie Besatzung im Mai 2011

Nach 18 Monaten Isolation verlassen sechs Männer einen Container im Moskauer Institut für Biomedizinische Probleme: Von Wissenschaftlern bewacht haben sie eine Reise zum Mars simuliert. Schon seit Sowjetzeiten werden dort im Namen der Raumfahrt Isolationsprojekte durchgeführt - aber noch nie so lange wie bei Mars500. Die russische und die europäische Raumfahrtagenturen fühlen sich nun dem bemannten Marsflug einen Schritt näher.

HAL9000

Paris: Métro-Linie 1 fährt ohne Zugführer und voll automatisiert

Voll automatisiert durch Frankreichs Hauptstadt: Der Pariser Métro-Betreiber hat auf der 111 Jahre alten Linie 1 erstmals Züge ohne Fahrer eingesetzt. Die Strecke ist eine der meistgenutzten der Stadt.

Paris - Die Pariser Métro-Linie 1 kommt künftig ganz ohne Zugführer aus. Erstmals in der Geschichte der 1900 eröffneten Verbindung verkehren die Bahnen auf der heute 16,6 Kilometer langen Strecke automatisch, berichteten am Donnerstag übereinstimmend französische Medien.

Nach Investitionen von 600 Millionen Euro werden die täglich 725.000 Nutzer künftig von Europas größtem Büroviertel La Defense im Westen der Stadt bis nach Vincennes im Osten automatisch verkehren. Die bisherigen Züge sollen alle bis Ende 2012 ersetzt werden.

No Entry

Rückschau Das Beste aus dem Web: Studie zu Energiesparlampen: Die Lampen enthalten nicht nur Quecksilber, sondern verursachen auch Elektrosmog

Energiesparlampen strahlen nicht nur Licht, sondern auch Elektrosmog ab. Der ließe sich im Prinzip leicht abschirmen - die meisten Hersteller interessiert das aber nicht.
energiesparlampe
© worVermeidbare Strahlung: Durch Energiesparlampen erzeugter Elektrosmog muss nicht sein - es kommt nur auf die richtige Technik an

Für Heinrich Eder war die letzte Amtshandlung so wichtig wie wenige zuvor in seinem langen Arbeitsleben. Ende Juli ist der Strahlenschützer vom Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) in den Ruhestand gegangen, aber vorher hat er noch eine Studie über die Hochfrequenzstrahlung von Energiesparlampen zur Veröffentlichung fertig gemacht (Strahlenschutzpraxis, Bd.3, S.59, 2009).

Unnötiger Elektrosmog

Viele der neuen Leuchten verstoßen demnach gegen Eders professionellen Begriff von Hygiene: "Wo immer möglich sollte man eine Belastung mit Strahlung vermeiden. Die meisten Energiesparlampen aber erzeugen unnötigen Elektrosmog." Nur eine Birne zeigte auffällig niedrige Strahlungswerte, weil sie nach Aussagen des Herstellers aktiv abgeschirmt war. "Sie definiert, was technisch möglich ist", sagt Eder

Insgesamt 37 Energiesparlampen hat Eder mit Kollegen vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), der Fachhochschule Augsburg und der Bundeswehr-Universität in München vermessen. Keine von ihnen hat irgendwelche Grenzwerte überschritten, beeilt er sich zu sagen. "Eine gesundheitliche Beeinträchtigung kann nach dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand ausgeschlossen werden", heißt es in der Studie. Allerdings lässt dieser Kenntnisstand gerade in dem Bereich, in dem die Energiesparlampen strahlen, zu wünschen übrig, heißt es zum Beispiel beim BfS.

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Erkenntnisse zu Demenz - dem Geheimnis der Kommunikation unserer Gehirnzellen auf der Spur

Forscher des Queensland Brain Institute (QBI) der University of Queensland, Australien, haben im Rahmen einer Studie bedeutende Einblicke in die komplexen Kommunikationsmechanismen menschlicher Gehirnzellen gewonnen.

Erst kürzlich wurden die Untersuchungsergebnisse in der Wissenschaftszeitschrift „Nature Communications" veröffentlicht. Sie zeigen, dass die Lipide (Fette) der Gehirnzellenmembran die Bewegung kleiner Bläschen, so genannter Vesikel, kontrollieren. Diese Vesikel speichern chemische Botenstoffe, die wiederum als Neurotransmitter bezeichnet werden.

QBI Professor Frederic Meunier leitete die Untersuchungen und erklärte, dass die Ergebnisse auf die experimentelle Verwendung bestimmter Verbindungen zurückzuführen sind, die die Zellmembran beeinträchtigen. „Unsere Untersuchungsergebnisse zeigen, wie kleinste Veränderungen der Lipidzusammensetzung unserer Neuronen eine verheerende Auswirkung auf die Zellkommunikation in unserem Gehirn ausüben können."

„Wir haben herausgefunden, dass das Lipid Phosphatidylinositol (4.5) Bisphosphat für die Mobilisierung und Bewegung sekretorischer Vesikel zur Plasmamembran neurosekretorischer Zellen verantwortlich ist“, teilte er mit.

Wenn Wissenschaftler mehr über den Mechanismus erfahren, der für die Freisetzung von Neurotransmittern verantwortlich ist, wird ihnen dies bei dem andauernden Kampf gegen eine Vielzahl von Krankheiten helfen, die sich auf die neuronale Kommunikation im Gehirn auswirken, so Professor Meunier.